Freitag, 5. September 2014

Fisch am Freitag / Dahlienfisch

An der Stelle, wo im Frühjahr die Tulpen ihre üppige Pracht zeigen, stehen zur Zeit im Britzer Garten in Berlin-Neukölln die Dahlien und buhlen um die Aufmerksamkeit der Besucher/innen.

All zu viel Mühe brauchen die bunten Pflänzchen sich nicht zu machen, denn die Farbenexplosion zieht ja alle Blicke auf sich. Eigentlich war ich nie ein Dahlienfan, denn ich kannte nur die einfarbigen Sorten aus dem Garten meiner Eltern und die rissen mich in meiner Jugend jetzt nicht so vom Hocker, aber der Mädelsausflug zur Gartenausstellung hat mich dann doch eines Besseren belehrt.

Hier sehen Sie eine kleine Auswahl der nichtduftenden Schönheiten, die mal an Seerosen, Pompoms oder gerne auch an diese stacheligen Quietsche-Spielzeugdinger für Hunde erinnerten und als der Regen dann kam, wusste ich auch warum diese ursprünglich mexikanische Pflanze ihre Blütenblätter so geschickt anordnet: dort sammelt sich prima das Wasser und lockt Bestäuber an:







Und weil wir einen etwas weiter gelegenen Eingang genommen hatten, kamen wir noch an diesem Fisch vorbei, der passenderweise auch sehr bunt gestaltet ist: ein Dahlienfisch eben...





Mehr Freitagsfische gibt es wie jeden Freitag bei Andiva.

Montag, 1. September 2014

Herz am Montag / Ein Herz für Urlaubsorte

Anfang September... Meteorologisch gesehen ist der Sommer schon wieder zu Ende... Wettermäßig gesehen allerdings auch, wenn ich mal aus meinem Berliner Fenster gucke... *GULP*

Was bedeutet Sommer für euch?

Sonne?
Strand?
Palmen?
Kokosnussbeulen am Kopf?

Oder doch lieber Wald, Wandern, Mückenspray auftragen?

Egal wie... Mit einem Wohnmobil ist das alles möglich... OK, bis zu den Palmen ist ein weiter Weg, aber dieser Wohnwagen war immerhin, wenn man den Stickern glauben darf, in Italien, Dänemark, nochmal Italien, Südtirol, Venetien... äh... Venedig, Usedom und hat ein Herz für die Schweiz!

Was mich allerdings auch neugierig macht, sind die abgepulten Sticker... Welche Orte wurden im Nachhinein gelöscht, in den Papierkorb verschoben und verschmäht???? Vielleicht hat der Besitzer in Fronkreisch ein Knöllchen bekommen mit dem Wert einer LKW-Ladung Baguettes? Oder hat in Belgien eine Pommesvergiftung überstanden? Womöglich den Resturlaub hinter Schwedischen Gardinen verbracht, weil die Gardinen bei Ikea gerade im Angebot waren????

Wie auch immer... Es ist auf der Heckfläche noch vieeeeel Platz für weitere Herzsticker!!!!

Wer noch mehr Herzen sehen mag, möge einen Blick bei den Fredissimas  und bei Frau Waldspecht riskieren.



Sonntag, 31. August 2014

Impressionen im August 2014

Viel Grün, viel Natur, viel draußen... Sommer eben... und ein bisschen Urlaub... Auch aus Belgien und aus den Niederlanden habe ich im August Impressionen mitgebracht:



Glück: Parkfest im Park am Gleisdreieck, Berlin, 
Federvieh und Holzschuhe: Domein Bokrijk (Genk, Belgien)
Schmetterling: Naturreservaat Lieremann (Oud-Turnhout, Belgien)
Strandbild: Strandbeesten (Den Haag, Niederlande) -> unbedingt angucken!
Fernsehturm und Heuballen: Tempelhofer Feld, Berlin
Gelbe Blumen: im Garten meiner Eltern (Belgien)
Dahlie: Dahlienschau im Britzer Garten, Berlin

Freitag, 29. August 2014

Fisch am Freitag / Pilzfisch


... ein bisschen versteckt war er schon, dieser Fisch...

Beim Fahrradfahren im Plänterwald in Berlin konnte ich einfach nicht ohne anzuhalten an diesem Holzpilz vorbei... Der sah interessant aus mit der Schlange, die sich vorne um ihn herum schlängelt und lud dazu ein, sich ihn etwas genauer unter die Lupe zu nehmen...

Und tatsächlich: Auf der Rückseite war ein geheimes Zeichen... Ein Hochkantfisch... reingeritzt...











































Keine Ahnung, wie die beiden sich miteinander angefreundet haben, aber anscheinend verstehen sie sich ganz gut!

Mehr Freitagsfische gibt es bei Andiva.

Donnerstag, 28. August 2014

Soft sculptures für das DIORAMA am 14. September in Berlin-Wedding

Wie nennt man denn diese Dinger?

Sofakissen? Nee, zu klein...
Tierkissen? Mja, haben nicht alle Tiermotive
Kuschelkissen? Na, gut... Wenn man auch mit Tassen und Fische kuscheln möchte, Ok...

Aber ich hab ein schönes englisches Wort dafür entdeckt: SOFT SCULPTURES... ist das nicht treffend??? Weiche Kunstwerke, mit denen man kuscheln kann... JEPP!!!

Diese softe Skulpturen wurden gestern bei einem Arbeitstreffen von Ana und Barbara und meiner Wenigkeit bei Frau Look zu Hause hergestellt. Die Motive haben wir natürlich schon vorab auf Stoff gesiebdruckt, aber das war ja nur ein Schritt von vielen auf dem Weg zu den ähm... Weichteilen... Die Stoffe mussten zurecht geschnippelt werden (eher freihand lässig als gekonnt präzise), dann durften wir in Barbaras Restestoffekiste herumwühlen und die passenden Rückseiten aussuchen... und Barbara nähte uns dann im Akkord die Teilchen zusammen, immer abwechseln mit weiteren Stoffmagnetteilchen für Frau Fisch.

Heute habe ich die bedruckten Kissenchen gefüllt und schon mal ein Foto von der Weichteilenbande gemacht um einen Eindruck auf unseren gemeinsamen Markt am Sonntag, den 14. September zu gewinnen... Da stehen wir dann unter unserem gemeinsamen Label FRAU KIRSCHE, DER FISCH UND ICH in Berlin-Wedding am DIORAMA Markt und hoffen, dass Liebhaber/innen für unsere Gemeinsamkeiten gefunden werden. Natürlich sind dann dort auch unsere Duftkissen, Nadelkissen, Topflappen und weitere ausgewählte Stücke (eine kleine, aber feine Auswahl) käuflich zu erwerben.

Jetzt muss ich die Teile nur noch füllen und alles, was nicht auf dem Markt verkauft wird, kommt dann nach und nach in meinen Siebdruckshop. Einige Tierkissen (wirklich mit Tieren) gibt es schon hier im Shop.

Wer sich jetzt aber sofort in eine der soften Teile verliebt hat und nicht warten kann, bis ich sie mit auf den Markt nehme, kann auch gerne hier und jetzt Interesse anmelden.

Montag, 25. August 2014

Herz am Montag / 23 Herzen

Es ist wieder ein Rätsel.

One love, one heart?

Nee, irgendwie sind es 23.
Und irgendwie doch wieder nur 1.
Oder 2?
Menno, wie viele denn nun????

Auf der Strecke ist eine ganze Reihe dieser 1s zu sehen.
Und dazu das rätselhafte 23:23 = 1

In regelmäßigen Abständen bin ich an dieser Stelle gewesen, denn diese Uferseite des Rummelsburger Sees ist eine meiner Neuentdeckungen in Berlin. Am Paul-und-Paula-Ufer geht es los mit einer ganzen Reihe 1-Malereien (auf jeder Steinbank mindestens eine) und das letzte Herz auf der Strecke habe ich am Bolleufer gefunden (auf dem Foto: an der Backsteinwand), wo ich auch damals den Bärenfisch entdeckt hatte.

Irgendwann kam später diese freudige Mitteilung dazu: Pablo + Dinky 1 23:23.
Aha.
Endlich Namen.
Wenn auch ohne Gesichter.

Aber was bedeutet dann das hier auf der Holzballustrade: Got 23 problems while my homies got none?
Das klingt schon wieder gar nicht so romantisch... Vielleicht der erste Ehestreit und entweder Pablo ODER Dinky hat des nachts heimlich den Spruch aufgemalt, um den anderen eins auszuwischen?

Ich sehe schon... Ich werde wohl öfters mal gucken gehen müssen, ob irgenwelche Zeichen einer Trennung oder wahlweise einer Versöhnung zu verzeichnen sind!




Bis dahin könnt ihr bei den Fredissimas jeden Montag weitere Herzen entdecken.

Samstag, 23. August 2014

In heaven / Doppelter Regenbogen

Wenn's regnet und ihr die Sonne seht, dann vergesst nicht, einen Blick hinter euch zu werfen.
Da könnte nämlich ein Regenbogen zu sehen sein. Es sei denn, es passiert um die Mittagszeit. Dann ist die Sichtung eines Regenbogens schier unmöglich.

Das Sonnenlicht, das sich in den Wassertropfen spiegelt, bricht sich und zeigt uns sein bekanntes Farbspektrum wie bei einem verwischten Prisma. Das geschieht aber immer nur in einem Winkelabstand von 42 Grad um den Punkt, der der Sonne genau gegenüber liegt. Und da die Sonne mittags nun mal hoch im Himmel steht, verschwindet dieser Punkt hinterm Horizont, wo man ihn nicht sehen kann! Am schönsten ist der Regenbogen deshalb immer am Abend. Da wölbt er sich richtig schön, wie hier auf dem Foto.

Tritt das Licht in einen bestimmten Winkel in die Regentropfen, dann kann er sich auch zwei- oder mehrmals brechen. Jede weitere Brechung fällt aber schwächer aus. Dadurch ist der zweite Bogen ja auch schlechter zu sehen als der erste. Man nennt ihn den Nebenregenbogen. Auch interessant: die Farben werden gespiegelt angezeigt!

Es kann also tatsächlich auch 3 oder 4 Nebenbögen geben, aber die sehen wir mit dem menschlichen Auge nicht. Schon witzig, wenn man weiß, dass da eigentlich ein ganzer farbenfroher Zebrastreifen am Himmel steht, der für uns leider unsichtbar ist.

Ich geh beim nächsten Mal, wenn ich einen Zebrastreifen auf der Straße sehe, lieber sicherheitshalber mal gucken, ob am Ende ein Sack voll Gold liegt!!!!

Diesen schönen bunten Zebrastreifen sah ich am 18. August im Berliner Himmel.

Mehr Himmelsbilder gibt es samstags immer bei Die Raumfee.

Freitag, 22. August 2014

Fisch am Freitag / Panorama Mesdag Fische

Gleich zeige ich euch meine Holländische Matjes... Naja... Fast... Die Fische kommen aus Holland und zwar aus Den Haag, wo ich letzte Woche meine langjährigste Berliner Freundin besucht habe, die nun aber dort wohnt. Und da meine Freundin immer für eine Überraschung gut ist, nahm sie mich mit ins PANORAMA MESDAG, um ein altes Strandgemälde von Den Haag zu bestaunen (in Rund-Panorama-Optik wie der Name schon ahnen lässt).

14 Meter hoch, 120 Meter im Umfang von nur 4 Künstlern in 4 Monaten gemalt und das im Jahre 1880. Mesdag hat zuerst am Strand mit Hilfe einer Folie die Sehenswürdigkeiten skizziert, die er anschließend an die Leinwand projiziert hat, um die genauen Stellen im Panorama richtig wiedergeben zu können (siehe Detailfoto). Ganz schön raffiniert!

Unbedingt >hier< mal angucken!!!!

In dem Museum fällt oben Tageslicht durch eine trichterförmigeTuchkonstruktion am Dach und als wir dort waren gab es einen Sonnen-Schatten-Wechsel vom Feinsten. Durch den Strandsand und eine optische Tiefentäuschung mittels einiger strandüblichen Gegenständen (wie Treibholz, Fischernetze etc.), die vor die Leinwand platziert wurden, sieht das Ganze seeeeeeeeeehr realistisch aus.  Kurz zuvor am Tag hatten wir uns westlich von Scheveningen Wind und Strandsand um die Ohren wehen lassen.

Wer irgendwann mal nach Den Haag fährt, darf sich dieses Panoramabild nicht entgehen lassen!


Die Fische befanden sich allerdings nicht auf der alten Leinwand, sondern in einem kleinen Extrapanorama für Kinder...


Und wer jetzt immer noch nicht genug Strand und Fische gesehen hat, darf auch wieder zu Andiva einen Blick rüber werfen, die jeden Freitag den FISCH AM FREITAG serviert.

Montag, 18. August 2014

Herz am Montag / Reiskuchen Herz



Belgien ist ein kleines Land. Ein sehr kleines Land. Nicht mal 31.000 km² misst meine alte Heimat. Dafür ist die Pommesbudendichte vermutlich die Größte in der ganzen Welt, was nicht verwunderlich ist, denn nicht die Franzosen... neeeeeeeeeeeein... die Belgier haben die Pommes erfunden. Naja, wie immer aus der Not heraus. War doch eigentlich das Frittieren von Fischen der Plan und mangels Fisch in den Wintermonaten nahm man eben Kartoffelstäbchen als Fischersatz. Mit ein bisschen Fantasie gehen die auch als Fischstäbchen durch... vielleicht...

Einmal im Jahr besuche ich auch meine alte Heimat und am ersten Abend der Ankunft steht traditionell eine Tüte Pommes auf dem Speiseplan. Die Pommes werden mit den Fingern gegessen, nie mit der Gabel!!!!

Aber heute will ich euch eine weniger bekannte Belgische Spezialität vorstellen. Nicht die Pralinen. Die kennt auch jeder. Auch nicht die Brüsseler Waffel. Die sind auch reichlich bekannt und ebenfalls reichlich kalorienreich...

Die Rede ist hier vom Reiskuchen: rijstvla oder auch rijstevlaai genannt.

Auch sie fehlt nie auf meinem Belgien-Besuch-Speiseplan. Traditionell mit Milchreis, Vanille(pudding) und Eiern umhüllt von einem süßenTeig im Ofen goldbraun gebacken. Nach einem Rezept meiner Großmutter habe ich es tatsächlich mal geschafft, so einen Kuchen nachzubacken und er schmeckte original wie die Reiskuchen, die man beim guten Bäcker kaufen kann... Nur, dass ich dafür ca. 2 Stunden in der Küche brauchte und dann nochmal anderthalb Stunden Ofenzeit abwarten musste... oder zumindest war die gefühlte Zubereitungszeit so langwierig...

Dann genieße ich das köstliche Gebäck lieber 1x im Jahr in Belgien, wenn ich meine Eltern besuche.

In diesem Jahr hatte eine liebe langjährige Freundin, die meinen kulinarischen Entzug noch in Erinnerung hatte, dann auch dieses Montagsherz zusammen mit dem Kuchen mitgebracht. Ihr findet es auf dem Tortenpapier, wenn ihr gut guckt...

Mehr Montagsherzen gibt es übrigens wie jeden Montag bei den Fredissimas.

Freitag, 8. August 2014

Fisch am Freitag / Elfish

Wie war das nochmal mit der Schöpfungsgeschichte? Am Anfang ging mir ein Licht auf?

Hehe... Auf jeden Fall wurde mir schnell klar, dass diese alte Uhr zum Fisch werden musste... und sie wurde ein Hüfte wackelnder toller Fisch oder Fisch mit Tolle... Und ich höre ihn schon "Loooooooove me Zander" singen...

Und hier ist er...

Please give a warm applause for... ELFISH!!!!!!!!!!!!!!!





Mehr Freitagfische gibt es übrigens wie jeden Freitag bei Andiva zu bestaunen und zu verlinken.

Und mehr Maritimes im Monat August gibt es hier.


Montag, 4. August 2014

Herz am Montag / ein Herz für Bäume

Vermutlich hat jemand gewusst, dass Koalas sich am Baum festklammern, weil sie am Baumstamm Abkühlung suchen (stimmt tatsächlich!!!). Ein von Unterkühlung bedrohter Baum? Da muss wohl ein Schal her. Logisch!... natürlich mit Herzapplikationen... Man gönnt (dem Baum) ja sonst nix...




Übrigens... Im Winter habe ich mich schon an diesem Anblick erfreut: eine Geländerumpuschelung... Auch irgendwie herzig ;-)


Mehr Herzen gibt es übrigens wie jeden Montag bei den Fredissimas zu bestaunen, wo ich auch diesen Herzbeitrag hin verlinke.

Und wer bei Google oder besser noch bei der grünen Suchmaschine Ecosia  als Stichwort Guerilla Knitting bei der Bildersuche eingibt, bekommt noch gaaaaaaaaaanz viele tolle Umpuschelungen zu sehen!!!!



Freitag, 1. August 2014

Fisch am Freitag / halb Fisch, halb Frau

Bevor es heißt, ein Wal / ein Oktopus / ein Seepferdchen / eine Nixe etc. sind keine Fische erstmal vorweg: eine Nixe ist wenigstens ein Halbfisch - halb Fisch, halb Frau - und dann dürft ihr diesen Blogbeitrag eben nur Freitagvormittag (wahlweise Freitagnachmittag für die Spätaufsteher) lesen...

Ich finde dieser Halbfisch nämlich so schön, dass ich ihn (sie?) unbedingt zeigen wollte.

Sie lebt auf der Stralauer Halbinsel (Berlin), denn das ist ihre Heimat. Sie ist höchstwahrscheinlich sogar mit dem Schiff namens Heimat hergekommen... siehe Foto... aber das beweist noch nix(e)... höhö...


Ich befragte dazu ihre Mitfahrer. Die einen erzählten mir in ihrem Anglerlatein, dass die Nixe auf dem Schiff ein Praktikum als Pole-Dancerin absolviert hat und nun auf der Stralauer Halbinsel ihren Beruf ausübt, aber das halte ich für abwegig, denn nicht jeder mag es, wenn Fisch aufgetischt wird. 

Die anderen Bootsleute sponnen ihr Seemannsgarn und behaupteten, sie sei hier aufgrund der Brötchentütennavigation irrtümlicherweise gestrandet und fängt demnächst eine Lehre als Fachangestellte für Fischbrötchen an.




Wer bin ich, an dieser letzten Erklärung zu zweifeln??? Denn die Brötchentütennavigation gibt es nämlich wirklich und somit ist die Geschichte unwiderlegbar!!!!
(ich zitiere:) Die Brötchentütennavigation (auch Bäckernavigation genannt) (...) ist ein scherzhafter Begriff aus der Seefahrt und bezeichnet die Navigation in unbekannten Gewässern auf Sportbooten ohne KompassSextantRadarFunknavigationGPS und dergleichen. Der Begriff entstand unter Seglern in der dänischen Südsee und rührt von der Vorstellung (bzw. dem Erleben), dass man – oft etwas angetrunken – abends in irgendeinen kleinen Hafen einläuft und erst am nächsten Morgen beim einheimischen Bäcker anhand des Aufdrucks auf der Brötchentüte ermittelt, wo man sich befindet. Zusätzlich wird oft eine Seekarte verwendet, um festzustellen, wo sich dieser Ort genau befindet. Dies ist insbesondere notwendig, da an Hafeneinfahrten normalerweise kein Ortsschild angebracht ist.

Mehr Fisch gibt es wie jeden Freitag bei Andiva.

-------------
INFOS
Lage: die Stralauer Nixe befindet sich auf einem kleinen Platz gegenüber dem ehemaligen Palmkernölspeicher an der Rummelsburger Bucht in Friedrichshain-Kreuzberg.

Die Betonplastik heißt übrigens Nixenspiel und die Künstlerin, die die Plastik 1998 kreiert hat, heißt Christine Gersch.






Donnerstag, 31. Juli 2014

IMPRESSIONEN im Juli

Der Juli war gut zum Fahrradfahren... Bei der Hitze ist es oft angenehmer auf dem Fahrrad zu sitzen als sonstwo draußen, weil die Fahrtwind Abkühlung bringt. Man darf nur nicht anhalten. Dann geht das Große Schwitzen nämlich los... LOL

Ich hab viele verschönerte Straßenschilder gesehen und viele interessante Street Art Kunstwerke, wovon ich hier nur eine winzigkleine Auswahl zeigen kann... Irgendwann zeige ich mal eine thematische Auswahl, aber bis dahin sammel ich noch ein wenig...




Oben links: Street Art, Stralauer Halbinsel, Berlin
Oben rechts: bittersüßer Nachtschatten, Stralauer Halbinsel, Berlin
Mitte links und links unten: Glogauer Straße, Berlin
Mitte rechts: am Görlitzer Bahnhof, Berlin
Unten rechts: Riesenrad, Plänter Wald, Berlin

----------------
Aus aktuellem Anlass ein Hinweis in eigener Sache: Ich habe prinzipiell nichts dagegen, wenn meine Bilder woanders für den privaten Gebrauch gezeigt oder verwendet werden, schließlich zeige ich auch nur, was ich sehe... aber bitte fragt mich einfach vorher... Ich mag es nicht, wenn ich über zig Ecken meine Bilder ungefragt bei Facebook finde ohne Erwähnung des Ursprungs...




Montag, 28. Juli 2014

Herz am Montag / ein Herz für die Freiheit


Liebe und Anarchie? Wie passt das zusammen???

Verbindet man doch mit Anarchie Aufruhr, Chaos, Protest, Agitation, aber eher weniger Romantik und Liebe... Sagen wir mal so: beides treibt eine Herzensangelegenheit an. Beides wird von der Ablehnung nach Dominanz gesteuert und von dem Wunsch nach Freiheit. Idealerweise. Nicht jede Liebe ist natürlich ausgeglichen, harmonisch und von Gleichberechtigung geprägt. Meiner Meinung nach lebt Anarchie von diesen Themen: dem Wunsch, nicht fremddominiert zu werden, sein Leben selbst bestimmen zu können und Fremdsteuerung aus der Welt zu schaffen...

Das eine ist politisch motiviert, also nach Außen gerichtet, das andere agitiert von Innen, vom Herzen heraus... Aber in beiden Fällen ist der Wunsch nach Freiheit da.

Und ich glaube, deshalb findet man symbolisch auch diese Vereinigung, wie ich sie auf einigen Graffitis und auf einem Aufkleber gefunden habe. Es ist eine Äußerung des Wunsches nach kompletter Freiheit ohne Einschränkung, Bevormundung und Machtspielchen.




Mehr Herzen gibt es wie jeden Montag bei den Fredissimas.





Freitag, 25. Juli 2014

Fisch am Freitag / Karpfen diem

Ich hab wie jede Kreativöse es vermutlich besitzt, ein Ideen-Heftchen. Mein Ideenbüchlein enthält Sprüche und Bildchen, die ich für meine Buttons oder Shirts reifen lasse. Oft ergibt sich aus einem Gespräch heraus einen Spruch, den man spontan äußert und den man sofort den Stempel der Genialität aufdrückt. Dann heißt es: Schnell das Heftchen holen und die Idee notieren, bevor man sie wieder vergisst... Später gilt es dann zu überprüfen, ob man den achso genialen Einfall dann immer noch witzig, originell und brilliant findet. Das ist die Devise bei diesem Heftchen. Streichen kann man immer noch... Höchstens 10% der Ideen schaffen es dann auf einen Button oder auf ein Shirt. Die meisten Ideen scheitern daran, dass sie nur für einen selbst witzig sind. Sie spielen sich nur im eigenen Kopfkino ab und sind für Andere nicht zu verstehen...Wie oft musste ich mir schon anhören: "Und was meinst du damit????"... LOL

Letzten Sonntag als die Hitze mich mittags zur Siesta zwang, blätterte ich noch ein bisschen in dem Heftchen und da biss dieser Fisch an:



Karpfen Diem eben.
Oder sollte es besser Carpe Fisch (pflück den Fisch) heißen???

Mehr Fische gibt es übrigens wie jeden Freitag bei Andiva zu bestaunen. 

Montag, 21. Juli 2014

Herz am Montag / Erdbeerherz

Ich bin kein großer Fan von Grillen... Dabei meine ich nicht die zirpende Tierchen, die durch ihr Flügelreiben den Sommerabend beschallen. Nein, ich meine das Zubereiten von Speisen mittels Kohlenkraft in der Öffentlichkeit.

Mir ist es meist zu anstrengend.
Erstens zu anstrengend, das ganze Zeugs, das man braucht ins Freie zu schleppen: Grill, Grillanzünder, Holzkohle, Fressalien, Besteck, Saucen, Grillzange, Wasser zum Feuerlöschen undundund... Vor allem, weil man eigentlich IMMER irgendwas Wichtiges vergisst und dann wieder nach Hause düsen darf.

Zweitens zu anstrengend, weil man nicht planen kann, wann dann endlich das Essen auf den Wiesentisch kommt... Kann dauern... Je nachdem wie gut derjenige, der fürs Feuer machen zuständig ist, sich mit dem Feuermachen auskennt. Ich gebe zu: ICH bin die absolute Niete darin und würde vermutlich verhungern oder alles roh verspeisen, wenn ich mein Essen ausschließlich auf einem Grill erhitzen müsste...

Drittens zu anstrengend, weil ich immer überlegen muss, was ich dann essen kann... als Vegetarierin. Unter meist eher karnivore Mitmenschen bei so einer Gelegenheit. 

Also sorge ich dafür, dass ich vorher genug esse, damit das Grillen eher als Naschen und nicht als Wichtigste-Mahlzeit-des-Tages durchgehen kann.

Mein Standardgrillgut bilden daher die Spieße: Spieße mit Gemüse und Spieße mit Obst. Die kann man so wunderbar farbenfroh und appetitlich gestalten, denn das verdammte Auge isst bekanntlich immer mit!

Und gucken Sie mal genau hin... am Samstag befand sich unter meinen Obstspießen ein ganz besonderes Teilchen... Ein Erdbeerherz!

Übrigens: die Kombination Erdbeere und Banane auf dem Grill sind wirklich zum Fingerablecken!!!! Kann ich nur empfehlen...

Mehr Montagsherzen gibt es übrigens wie jeden Montag bei den Fredissimas.

Sonntag, 20. Juli 2014

Fröhliches Himmelmonster

Ich hab heute ein fröhliches Himmelmonster gesehen!!!

Ich schwöre, es sah so aus:




Na, gut, vielleicht auch nur so:



Mehr Wolkenbilder gibt es samstags immer bei Raumfee.


Freitag, 18. Juli 2014

Fisch am Freitag / Wandfische

Im Berliner Wrangelkiez (Taborstraße) gefischt... Was der eine Fisch und mit GUT SHIT sagen will, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht... LOL



Mehr Fisch gibt es wie jeden Freitag bei Andiva.

Montag, 14. Juli 2014

Herz am Montag / ein Herz für Fußball

Fußball Statement in Berlin (Gräfe-Kiez, Kreuzberg)
Mal abgesehen davon, dass ich selbst mal ein oder zwei Sommer lang Fußball für einen linksalternativen Veranstaltungsort in Berlin-Mitte gespielt habe... (*räusper*...da ich zu diesem Zeitpunk eine von zwei Frauen in der Mannschaft war, wurde meine Anwesenheit immer sehr gefördert, aber ob ich eine große Hilfe war, wage ich zu bezweifeln... LOL)...  also abgesehen davon interessiere ich mich eigentlich recht wenig bis gar nicht für Fußball... Das Fußballgucken an sich geht mir quasi am Rasenhalm vorbei...

Für mich ist Fußball allerdings auch immer politisch konnotiert. 

Erstens für mich persönlich durch das frühere Mitspielen, weil wir in vielen Turnieren mit politischem Umfeld gespielt haben (Respect Gaymes,  Subculture Turnier im Mauerpark, Turniere gegen befreundete Veranstaltungsorte, etc.)

Fußball Statement in Freiburg Innenstadt
Und zweitens globaler gesehen, z.B. durch die WM, die in Brasilien stattfand und für die sehr viele Menschen aus ihren Dörfern vertrieben wurden, damit dort Stadien gebaut werden konnten. Das Missfallen habe ich sowohl in Berlin (Football Fuck Fifa) als auch in Freiburg (Fick die WM, fick euer Deutschland) beobachtet, letzteres wohl eher als Unmut gegen das Hochhalten eines Nationalgefühls.

Desweiteren haben wir noch das Thema Homosexualität und Fußball... Auch ein politisch brisantes Thema. Wenige Monate ist es her, da stand in jeder Zeitung der Bericht vom Coming Out eines Fußballspielers: Der Erste bricht das Schweigen. Und es ist und bleibt ein hitziges Thema, da Fußball (warum auch immer) eine Männerdomäne ist... Natürlich gibt es auch Frauenfußball und zwar ist das Interesse dafür in den letzten Jahren gewachsen, es bleibt trotzdem mäßig. 

Schade nur, dass keiner auf die Idee kommt, gemischte Teams ins globale Rennen zu schicken, wie das auch die linksalternativen Vereine machen, denn letztendlich ist es doch egal, ob man Mann oder Frau oder Zwitter oder Conchita ist... Wenn das Herz dabei ist oder?

Aber so lange diese Gleichheit noch nicht geschaffen wurde, konnten homosexuelle Menschen und ihre Freunde hier in der Falckensteinstraße in der Gay Arena Sexy WM gucken!!!


Gay Arena in Berlin, Falckensteinstraße

Mehr Herzen gibt es wie jeden Montag bei den Fredissimas!

P.S. Als ich diesen Beitrag schrieb (ein paar Stunden bevor Deutschland das 7:1 gegen Brasilien spielte) , war mir nicht bewusst, dass zum Zeitpunkt der Veröffentlichung die WM bereits passé sein würde... LOL... Daher nicht mehr ganz tagesaktuell oder doch, falls Deutschland Weltmeister geworden sein sollte????...






Freitag, 11. Juli 2014

Fisch am Freitag / der Haubentaucher

... huch... seit wann schwimmen im Berliner Aquarium so viele Quallen zwischen den Fischen herum????

























Ach nee, doch nicht... Es sind mal wieder nur die Haubentaucher ins Wasser gesprungen, die ihren Kopfschmuck verloren haben...

Das kenne ich noch aus dem Schwimmunterricht in der Schule... Beim Tauchen ist gerne mal das Bikini-Oberteil hochgerutscht und dann galt es, schnell zu handeln, damit die Gesichtsröte auch schnell verschwindet... LOL

Hier ist er danach nochmal ins Bild geschwommen, unser scheuer Haubentaucher..

Mehr Freitagsfische tauchen wie jeden Freitag bei Andiva auf!


Montag, 7. Juli 2014

Herz am Montag / Bücherbankherz

Die Augen offen, die Kamera dabei. Das sind immer die besten Voraussetzungen, um Herzen in der Umgebung aufzuspüren...

Vorletztes Wochenende zog es mich durch die Straßen meines Kiezes. 48-Stunden-Neukölln ist ein örtliches Kunstfestival, das ich mir ungerne entgehen lasse, weil es erstens kostenlos ist, zweitens zeitlich befristet (48 Stunden eben... logisch), drittens gut ist, um meinen Entdeckungsdrang zu befriedigen und viertens - wie bereits erwähnt -  in der Nähe! (mein Kiez, mein Ghetto, mein Bücherblock...)

Aber das, was ich fand, war gar nicht im Rahmen von 48-Stunden-Neukölln entstanden. Ich fand es aber trotzdem in einer Nebenstraße, durch die ich üblicherweise nicht gehe und entdeckte es nur, weil ich auf der Suche war nach ausgeschilderten Veranstaltungen... vor einem Bücherladen war diese Sitzgelegenheit, die aus Büchern gestaltet wurde... Ich nehme mal stark an, dass der Ladenbesitzer die gesammelten Werke von Stalin und Co. nicht einfach wegwerfen wollte (wer weiß, welch böser Fluch sonst auf ihn niedergekommen wäre...), sondern ganz nach der modernen Idee des Upcycling aus den alten Schinken eine neue und sinnvolle Sache machen wollte... eine Sitzbank!... und Herzen habe ich da natürlich auch gefunden!!!

Ich konnte nur leider nicht erkennen, ob das Herzchenbuch auch von Stalin erfasst wurde, aber mein Gefühl sagt, dass dort vermutlich ein anderer Verfasser am Werk war... hehe... Vielleicht weiß es jemand zufällig????



Mehr Montagsherzen gibt es übrigens wie jeden Montag bei den Fredissimas.



Freitag, 4. Juli 2014

Fisch am Freitag / Fußfetifisch

... neulich in Prenzlauer Berg in Berlin...

Der Laden sah ganz harmlos aus... Aber der Name!



Was hatte das zu bedeuten?
Mein Kopfkino sagte folgendes:

______s$$$
____s$$$$$$
___$$$$$$$$$s
__$$$$$$$$$$$$
_$$$$$$$$$$$$$$s
s$$$$$$$$$$$$$$$$
$$$$$$$$$$$$$$$$$$
$$$$$$$$$$$$$$$$$$$
$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$
$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$
$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$
s$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$
_$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$s
_s$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$
__$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$
__$$$$$____s$$$$$$$$$$$$$s
__$$$$$______s$$$$$$$$$$$$
__$$$$$________s$$$$$$$$$$$
__$$$$$__________$$$$$$$$$$_____________________s$s
__s$$$$___________$$$$$$$$$$___________________s$$$s
___$$$$____________s$$$$$$$$$__________________$__$$__s$$s
___$$$$_____________s$$$$$$$$s___________s$$$__$__$$_$$__$$
___$$$$______________s$$$$$$$$____________$$$s_$__$$_$s__$$
___$$$$_______________s$$$$$$$$____________s$$$s_s$$$s__$$
___$$$$________________s$$$$$$$$_____________$$$$$$$$__$$$$$
___$$$$_________________s$$$$$$$$s_____________s$$$$$$$$$$$s
___$$$$___________________$$$$$$$$$$s_______s$$$$$$$$$$$$$
___$$$$____________________$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$s
___$$$$_____________________$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$s
___$$$$______________________s$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$s
___$$$$________________________s$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$
___$$$$__________________________s$$h$$$$$$$$e$$$$$$$$$$i$$$$$$$$k$$

Bis ich das sah:





Tja...

Mehr Fische stiefeln heute bei Andiva vorbei, wie jeden Freitag zum FISCH AM FREITAG.

Dienstag, 1. Juli 2014

Impressionen im Juni

Der Juni war für mich: Berlin und Freiburg ...




Von oben nach unten und links nach rechts:

1. Kormoran und Möwe: Berlin Rummelsburg
2. Taubenkropfleimkraut in Freiburg
3. Seilbahn in Freiburg zum Schauinsland
4. Berlin-Neukölln, Ausstellung "Wer fürchtet sich im Dunkeln", Lichtenraderstr. 49
5. Paraglider in Freiburg
6. Sicht vom Glockenturm St. Christophorus in Berlin-Neukölln, Nansenstr. 4-7