Ich finde dieser Halbfisch nämlich so schön, dass ich ihn (sie?) unbedingt zeigen wollte.
Sie lebt auf der Stralauer Halbinsel (Berlin), denn das ist ihre Heimat. Sie ist höchstwahrscheinlich sogar mit dem Schiff namens Heimat hergekommen... siehe Foto... aber das beweist noch nix(e)... höhö...
Ich befragte dazu ihre Mitfahrer. Die einen erzählten mir in ihrem Anglerlatein, dass die Nixe auf dem Schiff ein Praktikum als Pole-Dancerin absolviert hat und nun auf der Stralauer Halbinsel ihren Beruf ausübt, aber das halte ich für abwegig, denn nicht jeder mag es, wenn Fisch aufgetischt wird.
Die anderen Bootsleute sponnen ihr Seemannsgarn und behaupteten, sie sei hier aufgrund der Brötchentütennavigation irrtümlicherweise gestrandet und fängt demnächst eine Lehre als Fachangestellte für Fischbrötchen an.
Wer bin ich, an dieser letzten Erklärung zu zweifeln??? Denn die Brötchentütennavigation gibt es nämlich wirklich und somit ist die Geschichte unwiderlegbar!!!!
(ich zitiere:) Die Brötchentütennavigation (auch Bäckernavigation genannt) (...) ist ein scherzhafter Begriff aus der Seefahrt und bezeichnet die Navigation in unbekannten Gewässern auf Sportbooten ohne Kompass, Sextant, Radar, Funknavigation, GPS und dergleichen. Der Begriff entstand unter Seglern in der dänischen Südsee und rührt von der Vorstellung (bzw. dem Erleben), dass man – oft etwas angetrunken – abends in irgendeinen kleinen Hafen einläuft und erst am nächsten Morgen beim einheimischen Bäcker anhand des Aufdrucks auf der Brötchentüte ermittelt, wo man sich befindet. Zusätzlich wird oft eine Seekarte verwendet, um festzustellen, wo sich dieser Ort genau befindet. Dies ist insbesondere notwendig, da an Hafeneinfahrten normalerweise kein Ortsschild angebracht ist.
Mehr Fisch gibt es wie jeden Freitag bei Andiva.
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INFOS
Lage: die Stralauer Nixe befindet sich auf einem kleinen Platz gegenüber dem ehemaligen Palmkernölspeicher an der Rummelsburger Bucht in Friedrichshain-Kreuzberg.
Die Betonplastik heißt übrigens Nixenspiel und die Künstlerin, die die Plastik 1998 kreiert hat, heißt Christine Gersch.



