Die Augen offen, die Kamera dabei. Das sind immer die besten Voraussetzungen, um Herzen in der Umgebung aufzuspüren...
Vorletztes Wochenende zog es mich durch die Straßen meines Kiezes.
48-Stunden-Neukölln ist ein örtliches Kunstfestival, das ich mir ungerne entgehen lasse, weil es erstens kostenlos ist, zweitens zeitlich befristet (48 Stunden eben... logisch), drittens gut ist, um meinen Entdeckungsdrang zu befriedigen und viertens - wie bereits erwähnt - in der Nähe! (mein Kiez, mein Ghetto, mein Bücherblock...)
Aber das, was ich fand, war gar nicht im Rahmen von 48-Stunden-Neukölln entstanden. Ich fand es aber trotzdem in einer Nebenstraße, durch die ich üblicherweise nicht gehe und entdeckte es nur, weil ich auf der Suche war nach ausgeschilderten Veranstaltungen... vor einem Bücherladen war diese Sitzgelegenheit, die aus Büchern gestaltet wurde... Ich nehme mal stark an, dass der Ladenbesitzer die gesammelten Werke von Stalin und Co. nicht einfach wegwerfen wollte (wer weiß, welch böser Fluch sonst auf ihn niedergekommen wäre...), sondern ganz nach der modernen Idee des Upcycling aus den alten Schinken eine neue und sinnvolle Sache machen wollte... eine Sitzbank!... und Herzen habe ich da natürlich auch gefunden!!!
Ich konnte nur leider nicht erkennen, ob das Herzchenbuch auch von Stalin erfasst wurde, aber mein Gefühl sagt, dass dort vermutlich ein anderer Verfasser am Werk war... hehe... Vielleicht weiß es jemand zufällig????
Mehr Montagsherzen gibt es übrigens wie jeden Montag bei den
Fredissimas.