Montag, 20. Oktober 2014

Herz am Montag / Blütenblätter


Ich erwähnte schon des Öfteren, dass ich mich, wenn das Wetter mitspielt, gerne aufs Rad schwinge. 

Zum Einen bleibt man dadurch fit, sowohl körperlich als auch mental, denn die viele Zeit am Schreib-tisch sorgt für steife Glieder und eingerostete Gedanken. Meine Professorin riet mir tatsächlich in der Endphase meiner Prüfungsvorbereitungszeit, ich solle nicht nur lernen, sondern auch rausgehen und mich bewegen, denn Bewegung steigert die Konzentrations- und Lernfähigkeit. Die Bewegungszeit ist so gesehen keine vergeudete, sondern gewonnene Zeit! Und es stimmt! Zwar hatte ich auch schon super Einfälle im Wartezimmer beim Zahnarzt, aber die besten Ideen kamen immer draußen an der frischen Luft...

Zum Anderen kann man die Wiesen abgrasen und Blümchen einsammeln. 

Damit meine ich nicht Blümchen einsammeln, um sie in eine Vase zu stellen und zuzusehen, wie die Pflänzchen jeden Tag ein bisschen mehr sterben. Nein, dazu fehlt mir eh die Aufstellfläche für eine Vase und die gnadenlose und abgebrühte Ausdauer von Vasenblumenfans. Sondern ich meine Blümchen zum Trocknen. 

Daraus buttoniere ich dann (logisch...) Buttons, aber auch Magnete und Taschenspiegel, wie auch >hier< und >hier< im Blog schon mal gezeigt. 

Die besten Herzenlieferanten sind meiner Erfahrung nach Wildrosen. Die zeigen ihre zauberschönen Herzen aber erst, wenn man versucht sie zu trocknen, weil die Blüteneinheiten dann in ihre Einzelkomponenten auseinander fallen... in Herzen nämlich!



Mehr Montagsherzen gibt es übrigens wie jeden Montag bei den Fredissimas.


Freitag, 17. Oktober 2014

Fisch am Freitag / Tempelhofer Fisch

Ich hab ja nun schon des Öfteren vom Tempelhofer Feld als mein neuer Mittagspausen-Ausflugsort geschwärmt, siehe >hier< und >hier<.

Es wäre also doch gelacht, wenn ich dort bisher noch keine Fische gefunden hätte oder?

Ha-haaaaaaaaa... und nicht nur Fische... sondern ein ganzes Sammelsurium an Zauberwesen:



Mehr Fische gibt es selbstverständlich auch wieder an diesem Freitag bei Andiva.

Dienstag, 14. Oktober 2014

BERLIN BY BIKE

Dieser Bericht erschien letzte Woche als Gastblogbeitrag auf dem Fahrradblog Bikelovin. Danke, liebe Christiane, für die tolle Zusammenarbeit!
-----------------

BERLIN BY BIKE

Fahrradfahren in Berlin kann schon eine Herausforderung sein.

Erstens muss einem das Fahrrad erhalten bleiben, was nicht immer einfach ist.
Diebstahl und mutwillige Zerstörung sind die hinderlichen Vorkommnisse, die es zu vermeiden gilt. Seit mein nigelnagelneues Fahrrad, das ich mir vor einigen Jahren gönnte, nur ca. 2 Wochen lang in meinem stolzen Besitz verweilte, habe ich nur noch Fahrgefährte, die sowohl 2 Räder als auch 2 Hände haben... Second Hand nennt sich das im Volksmund... LOL




Mein als Fidel-Marcel getauftes pinke Mädchenfahrrad war das erste verfügbare Exemplar in meiner Größe beim Second-Händler meines Vertrauens. Die Gangschaltung ließ zu wünschen übrig, der Fahrradkorb war schon kurz vorm Durchrosten und das gute Teil fühlte sich an als wäre es mit Blei versetzt. Wäre jetzt nicht meine erste Wahl gewesen, aber ich war jung und brauchte ein Fahrrad... Einen Vorteil hat das aparte Teilchen zudem: Keiner klaut es! Also, Hürde 1 überwunden...

Hürde 2 sind die Berliner Verkehrsbedingungen, die starke Nerven erfordern.
Fahrradwege sind häufig zugeparkt, fehlen gänzlich oder führen an Bushaltestellen vorbei. Letzteres ist ein Spießrutenlauf, wenn der Bus leider genau das gleiche Tempo hat wie man selbst und man somit alle paar Minuten Slalom auf dem Radweg fahren darf, wahlweise jedes Mal komplett zum Stillstand kommt. Nimmt man Nebenstraßen, in der Hoffnung, diese Probleme zu umgehen, dann gibt es andere Herausforderungen. Nebenstraßen haben oft den Nachteil mit Kopfsteinen gepflastert zu sein, wovon ich meist nach 2 Sekunden schon eine (gefühlte) Gehirnerschütterung bekomme. In den östlichen Stadtteilen muss man sogar aufpassen, dass man nicht in den Straßenbahnschienen hängen bleibt.

Hat man dann eine Straße, auf der man gut fahren kann, dann sind wiederum rücksichtslose Autofahrer an der Tagesordnung. Abstand halten? WAS ist DAS? Gucken, ob ein Fahrrad gerade vorbeifährt, während man die Autotür aufmacht? Niemals! Aber auch andere Fahrradfahrer können einem ganz schön auf den Keks gehen. Stellen Sie sich an einer roten Ampel in Berlin immer so weit wie möglich rechts zum Straßenrand hin(falls da nicht gerade ein Auto steht). Bleiben auch nur 2cm Platz zum Rechtsüberholen, dann wird dieser Platz garantiert von einem sogenannten Kampfradler mit Rot/Grün-Schwäche und/oder Missachtung der Ampelfarbe ausgenutzt. Herzkasper garantiert! Radwege werden zudem gerne von Geister(rad)fahrern genutzt, die das Gesicht nach unten gerichtet haben (Smartphone-Sucht), also hier auch: Augen offen und nicht auf das Recht beharren, auf der richtigen Seite zu sein, wenn man nicht bald am Boden liegen möchte.

Hürde 3: Ampeln. Es gibt davon viele. Und sie sind auf Autofahrer ausgerichtet. Eine grüne Welle für Radfahrer gibt es nicht, wird es auch nie geben. Und es steht garantiert eine ganze Gruppe Kindergartenkinder auf der gegenüberliegende Straßenseite, wenn Sie die Rotphase haben, so dass bei Rot herüberfahren, wenn gerade eh weit und breit kein Auto zu sehen ist, aus erzieherischen Gründen nicht in Frage kommt. Es sei denn, man hat keine Angst davor, von den Erzieherinnen gelyncht zu werden. Problemlösung: Vorausschauend fahren. Schnell, wenn die Grünphase in der Ferne noch anhält, langsam wenn die Rotphase noch weilt. Und sich nicht ärgern, wenn's nicht klappt, denn die Wahrscheinlichkeit, dass DAS klappt sowieso gen Null tendiert.

Hürde 4: Menschenmassen.
Berlin ist nun mal eine Großstadt. Wenn man seine Ruhe haben will, muss man aufs Land herausfahren oder ein paar Stellen kennen, wo man gut Fahrrad fahren kann. Ich werde mich schwer hüten, alle meine Geheimtipps auszuplaudern, aber eine Stelle verrate ich euch gerne: Es ist das Flughafengelände. Nicht IRGENDein Flughafengelände, sondern das neue Fahrradfahrerparadies am Tempelhofer Feld. Um hierher zu finden, überwindet man gerne alle 4 eben genannte Hürden und wäre sogar bereit, noch weitere auf sich zu nehmen!



Vrrrrrrrrrooooooooooooaaaaaaaaaaam... Wo man früher an den Startbahnen gestanden hat, um zuzuschauen wie die Flugzeuge aufsteigen, kann man nun auf der anderen Seite des Zauns am ehemaligen Flughafen Tempelhof immer noch Fluggeräusche hören. Sie sind aber leiser geworden, denn statt Flugzeuge sind es Drachen, die in der Luft weit oben surren, Rollschuhe, Skateboards und/oder eine Mischung aus alledem, mit vom Wind erzeugten Schallwellen... Keine Ahnung, wie die Teile heißen, die wie Fallschirme mit Rädern drunter aussehen. Sie sind wohl gerade der absolute Renner auf dem Flughafengelände und schwirren wie rollende Engel in Bodennähe umher.

Das Tempelhofer Feld ist meine neue Oase in Berlin. Es ist riesig. Es ist grün. Es ist weitsichtig. Innerhalb einer Großstadt so eine Sicht wie im Umland zu haben, ist einfach traumhaft. Die Autos hört man nur ansatzweise. Eher schallen Kinderstimmen übers Feld oder man hört den Traktor, der die Wiesen mäht, das Gras zu Heuballen bündelt und zu riesigen Trockengrasmauern auftürmt. Ich liebe es, bei schönem Wetter auf einem dieser Heuballen zu liegen und mich mitten in der deutschen Hauptstadt wie auf einer einsamen Insel zu fühlen.



Das Tempelhofer Feld ist zwar kein wirklicher Geheimtipp mehr. An schönen Tagen sind hier sehr viele Leute unterwegs, aber aufgrund der Weitläufigkeit des Felds verteilen sich die Menschenmassen sehr gut. Die Fußgänger türmen sich an Sommertagen auch nur an den Eingängen, wo sich die ausgewiesenen Grillplätze und Hundeauslaufgebiete befinden. Mit dem Fahrrad kommt man dagegen zu den ruhigeren Stellen, an denen man sich wunderbar entspannen, den Turmfalken beim Jagen zusehen und die Haare im Wind wehen lassen kann. Mit einem erholten und friedfertigen Gefühl, so dass man wieder gewappnet ist für die gnadenlosen Ampelschaltungen und die gewohnte Kampfumgebung im Berliner Straßenverkehr, kehrt man dann wieder zum Alltag in der Großstadt zurück.


Montag, 13. Oktober 2014

Freitag, 10. Oktober 2014

Fisch am Freitag / Brockhausfische

Eine neue Variante des Spruchs "Ich war jung und brauchte das Geld" heißt neuerdings bei mir "Ich bekomme langsam Platzangst in der Wohnung und müsste mal entsorgen"... also, setzte ich ausnahmsweise mal die rosarote Brille ab und ging mit dem strengen Röntgenblick à la "Was brauche ich nun wirklich nicht mehr" durch meine 33qm Wohnung.

Weg, weg, weg, komprimieren, das-passt-noch-mit-in-die-Kiste, hoppala-das-habe-ich-auch-noch, weg, weg, verkaufe-ich-auf-Ebay, usw.... Bis ich meinen Brockhaus in 3 Teilen hervorkramte. Kaum benutzt *schäm*, aber dann gleich *wenigerschäm*, weil ich realisierte, dass ich eh immer alles entweder bei Wikipedia nachschlage oder den guten alten Google/wahlweise Ecosia zu Rate schlage... Also, WEG, denn darauf bietet bei Ebay garantiert kein Schwein!... Aber der sieht doch noch so gut aus... weil eben wirklich kaum benutzt... Schlechtes Gewissen steckt sein Köpfchen hoch. OK, vielleicht kann's jemand gebrauchen, dachte ich. Also fragte ich meine Fredissimas und stellte eine Anfrage im DaWanda Forum, ob es jemand haben will. Nada. Grmpf... Also, dann mit dem Vorsatz, dass es beim nächsten Mal runtergehen in die Papiertonne kommt, in den Flur gestellt... Ein letztes Mal durchblättern, ob ich nicht doch irgendwas drin liegen gelassen habe... Es gibt so Leute, die packen ihr Geld in Bücher... Würde ich nie machen, aber man weiß ja nie... Nee, leider kein Geld, aber... Fische!!!!! Überall Fischefotos... Hmmmmmmmmmm... Habe die wirklich fast jede Fischart abgebildet??? Sieht fast danach aus.... 


Mist. Jetzt kann ich die Dinger nicht einfach entsorgen meldete sich das kreative Gewissen plötzlich... Aber mir kam sehr schnell die Idee, was ich damit anstellen konnte, da ich im letzten Jahr schon einmal Adventskalenderschächtelchen aus Italienischem Papier gefaltet hatte. Und die Fischchen waren alle so klein, dass sie perfekt auf die Oberseite eines Schächtelchens passen könnten.

Also ran an den Speck... äh... an die Fische...

Ich wollte sie nicht einfach banal rausschnippeln und aufkleben, sondern ich wollte, dass es so aussah als wären sie Teil der Schachteln. Das war nicht immer einfach, da manche Fischfotos sehr nah am Buchrand gedruckt waren. Aber mit Hilfe einer alten Schachtel (höhö... keines betagten Familienmitglieds, sondern tatsächlich einer Schachtel aus meinem Fundus als Schablone) habe ich die Schachtelform auf die Teilstücke gemalt, sie dann auf Vierecke im richtigen Format geklebt und anschließend zu Schächtelchen gefaltet.



Schon mal die Oberteile geschafft... Uff...

Ta-daaaaaaaaaaa!!!!



Ich hatte leider ganz vergessen, wie zeitaufwendig das Falten ist und mehr als einmal kam mir der Gedanke, dass ich in diesem Fall gerne vor gute 10 Jahren eine Familie gegründet hätte und somit wenigstens ein paar flinke Falthelfer gehabt hätte. Also, wer das Ganze hier gerne nachbasteln möchte: macht das nicht alleine. Das ist ein bisschen langweilig... Aber die Mühe hat sich trotzdem gelohnt. Siehe hier!



Mja, sind dann komischerweise doch 25 statt 24 geworden...  Adventskalenderschachteln mit BONUS!
Faltanleitungen für solche Mini-Schachteln gibt es auch ohne Ende im Internet. Wenn ich versuche zu erklären, wie ich das mache, versteht ihr eh nicht, wie ich das meine. Das können andere besser...

Mehr Freitagsfische gibt es wie jeden Freitag bei Andiva.

Montag, 6. Oktober 2014

Herz am Montag / Sommerliebe

Ist es eine Sommerliebe? Oder vielleicht doch etwas für die Dauer? Das kann man bei Fernbeziehungen nie sagen...

Meine erste Fernbeziehung war in Belgien. Meine erste Liebe wohnte zwar "nur" gute 100km weit weg, aber im zarten Alter von 15 war das eine nicht zu unterschätzende Distanz. Die zweite Fernbeziehung führte mich nach Berlin. Ein halbes Jahr nach dem Kennenlernen im Studentenclub hatte ich mein gesamtes Hab und meine Seele in der deutschen Metropole und habe es keine Minute bereut!

Daher finde ich es super schön, wenn ich solche Liebeserklärungen auf alten Gemäuer sehe:

à bientôt joli prince


Ok, an der Rechtschreibung hapert es noch ein wenig, aber vielleicht fasst das Herz auch mehr als ein Buchstabe...























Mehr Montagsherzen findet ihr wie jeden Montag auch heute wieder bei den Fredissimas.

Freitag, 3. Oktober 2014

Fisch am Freitag / Tapasfisch


Diesen Fisch habe ich an einer Tapasbar in meinem Kiez gefunden. Ich war aber noch nie in der Bar drin, muss ich zugeben, denn ich gehe entweder irgendwo hin, wo ich was trinken kann und dann esse ich eigentlich vorher oder ich geh ins Restaurant, wo ich gerne Sachen esse, die ich zu Hause nicht nachkochen kann. Und Tapas, seien wir mal ehrlich, wie lecker sie auch sein mögen, sind relativ einfach nachzuklöppeln. Das weltweite Netz ist voll mit leckeren Rezepten.

Ich finde es auch immer spannend, über die Herkunft eines Wortes zu lesen. Das klingt immer so geheimnisvoll, weil man sich nie sicher sein kann, welche Erklärung stimmt und ob Legende, Mär oder Wahrheit dahinter steckt.

Auf dieser Rezepteseite habe ich diese Infos zur Wortschöpfung der Tapas entdeckt:

Tapas werden in Spanien kleine kalte oder warme Snacks bzw. Häppchen genannt, die in den Bars zu einem Glas Wein oder Bier gereicht werden. Tapas reichen von einfachen Zutaten, wie einem Schälchen mit Oliven, Erdnüssen, eingelegten Sardellen oder Kartoffelchips über belegte Weißbrotscheiben z.B. mit Chorizo oder Serrano Schinken und Beilagen wie Aioli oder Chilibutter, bis hin zu kleinen warmen Snacks wie Chorizo in Rotwein oder Chorizo mit Pilzen. Je nach Region gibt es unzählige Arten und Zubereitungsformen für Tapas Rezepte. Der Begriff Tapa, der im Spanischen auch für "Deckel" verwendet wird, soll angeblich daher stammen, dass man sein Weinglas oder Bierglas mit einem Bierdeckel abgedeckt hat, damit keine kleinen Fliegen oder Schmutz in das Glas kommen. Die Bierdeckel wurden dann mit einer Olive oder anderen kleinen Snacks beschwert. Eine andere Erklärung für Tapas soll von der spanischen Armee stammen. Den Soldaten wurde vorgeschrieben, zu jedem copa (Glas) Alkohol ein Tapa (Deckel), der mit einer Kleinigkeit zu essen belegt war, zu sich zu nehmen, damit sie nicht so schnell betrunken wurden.



Mehr Fisch gibt es wie jeden Freitag bei Andiva.




Dienstag, 30. September 2014

Impressionen im September / Berlinmärchen




1. Tempelhofer Feld / Berlin
2. Sonnenblumen / Paul-Lincke-Ufer, Berlin
3. Baumpilze / Grunewald, Berlin
4. Schön. Tach. Noch. / Pankehöfe, Berlin

Die Sonnenblumen hat wohl jemand im Guerilla Gardening Style am Paul-Lincke-Ufer ausgesät, denn es gibt davon dutzende, wenn nicht gar hunderte... Sie wachsen an der Stelle, wo der Uferweg aufgrund von Tiefbauarbeiten lange gesperrt war (sehr lästig, wenn man mit dem Rad durchwollte...)... Der Weg von der Straße zum Ufer ist nun auch für Rollstuhlfahrer zu bewältigen und dazwischen, sowie unten am Ufer steht diese üppige Pracht... 


Mit einem Malfilter bearbeitet, sehen die Blumen aus als würden sie frisch aus einem Märchen schlüpfen... 

Hab allerdings lange überlegt, was das Schildchen mit der Biene sollte, aber dann bin ich drauf gekommen... Klar, das sollte heißen: die Sonnenblumen bitte stehen lassen und nicht pflücken!!! Stimmt, sieht natürlich verlockend aus, sich welche abzuernten, aber seien wir mal ehrlich: Lieber ein paar WOCHEN Genuss am Ufer und für jeden ein Augenschmaus als nur wenige Tage in der Vase für nur ein paar Augen oder? 

----------

Montag, 29. September 2014

Herz am Montag / Wimmelbild Herz

... ich weiß, es sind Graffitis, Tags, Street Art... wie man es auch nennen mag, aber irgendwie ist es auch wie ein Wimmelbild mit einer Suchaufgabe... Suche das Herz...


Mehr Herzen findet ihr wie jeden Montag bei den Fredissimas.

Nachschlag nach dem Kommentar von Filzgarten.. noch mehr Herzen entdeckt (Detail):





Freitag, 26. September 2014

Fisch am Freitag / optische Täuschung

Am überdachten Flohmarkt in Berlin-Treptow vorbeigeradelt... Vollbremsung eingelegt... dem Freund STOP zugerufen... denn ich habe Fische entdeckt... aber... HALT... Das sind gar keine Fische!!!!

Es ist Werbung für irgendein "Happening"in der ARENA, ein Veranstaltungsort (Konzerthalle, Badeschiff, Escobar, Club und Glashaus), der neben dem Flohmarkt liegt.




... in meinen Augen sind es trotzdem Fische.

Mehr Fische könnt ihr heute auch wieder bei Andiva bewundern.

Montag, 22. September 2014

HERZ AM MONTAG / Briefkastenherz

Ist er nicht schön, mein Stammbriefkasten?

Das ist das Wartehäuschen, von dem aus meine Siebruck- oder auch Buttonschätzchen sich in alle Welt aufmachen... mitunter sogar bis Neuseeland, Australien oder Russland, da, wo die Liebe... äh... die Bestellung eben ... hinfällt.


Mehr Herzen gibt es wie jeden Montag bei den Fredissimas.

Samstag, 20. September 2014

IN HEAVEN / Sowjetisches Ehrenmal Berlin-Treptow

Schöne Muster und Stimmungen gab es an einem eher traurigen Ort... dem sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow, gebaut um die gefallenen sowjetischen Soldaten im 2. Weltkrieg zu ehren. Mitten im Treptower Park gelegen schmiegt sich die Gedenkstätte ins grüne Bild... und Wolken türmen sich hoch darüber... Es ist ein besinnlicher Ort, ein Friedhof eigentlich, der zum Nachdenken einlädt... und doch so schön... Ich werde immer ganz ruhig, wenn ich da bin.




Mehr Himmelsbilder gibt es wie jeden Samstag bei  DIE RAUMFEE und Skywatch zu bewundern.

--------------

I found some beautiful moments and patterns at a rather sad place... at the soviet War Memorial in Berlin-Treptow. It was built to honour the soldiers that fell in World War II. 

In the middle of the parc the memorial blends into its green surroundings.... and clouds pile up, way up high... It's a contemplative place, a cemetary actually, that makes your thoughts drift away, just like the clouds... and still so beautiful... When I'm there, I always get very quiet.






Freitag, 19. September 2014

Fisch am Freitag / "Höhlenmalerei"

Mein Fischfund der Woche ist diesmal ein Wandensemble mit Fischen an einer Grundschule in Berlin-Neukölln (liegt auf meiner Mauerwegfahrradroute, bzw. wenn man eine kleine Abzweigung am Dammweg macht).

Es erinnert ein bisschen an der guten alten Höhlenmalerei, mittels der prähistorische Menschen das, was sie für wichtig erachteten, an ihre eigenen vier Wände (wenn man das so bei Höhlen sagen kann) kleisterten.

Unsere Nuklearfamilie und ihre Umgebung umfasst hier: liebevolle Eltern, sportliche Kinder (seilspringendes Mädchen, ballspielender Junge), Haus- und Nutztiere (Hund, Katze, Kuh), Natur (Schmetterling, Blümchen), von bösen Krähen in Hitchcockmanier umgarnter Mann (öhm?...) und... FISCHE.








Mehr Fische findet ihr übrigens jeden Freitag bei Andiva.

Montag, 15. September 2014

Herz am Montag / Salatherz

Ich liebe meine Salatschleuder. 

Jahrelang habe ich mich mit Geschirrtüchern, in die ich den Salat eingewickelt hatte, abgemüht. Durch gekonnte Schleuderbewegungen aus dem Fenster heraus, bekam man die grünen Dinger ja auch einigermaßen trocken (bzw. immerhin trockner als vorher). 

Die Krux bestand im Sommer darin, den richtigen Moment abzupassen, so dass kein Nachbar im Hintergärtchen eine unfreiwillige Salatwasserdusche beim Aus-dem-Fenster-Schleudern bekam (nicht der Nachbar, sondern der Salat wurde geschleudert... Nicht, dass ich hier noch für eine schlechte Nachbarin gehalten werde!!!!) 

Und im Winter galt es den Salat nicht zu gefriertrocknen, wenn der Berliner Winter mal wieder gut und gerne 20 Strich unterhalb der Thermometernull zeigte.

Mit meiner tollen neuen Salatschleuder sind DAS alles Relikte der Vergangenheit! Passé (wenn auch NICHT passiert, denn das ist nur was für Kartoffeln, wo wir wieder vom Thema abschweifen)...

Wo war ich geblieben?
Achja, meine Salatschleuder...
Sie hat mir für die Fotosession (eigentlich wollte ich nur den abwaschbaren Herz-Aufkleber fotografieren) ein schönes Salatherz beschert... Sie müssen nur das obere Foto etwas genauer betrachten:



Die restlichen Bilder zeigen mein Lieblingspesto und ein The-Making-of-Bild.

Mein Pesto mache ich immer aus der 2. Hälfte eines Ruccola-Einkaufs (ist mir immer zu viel für eine Portion und wenn ich kein Pesto mache, schimmelt mir das Zeugs am nächsten Tag wie die beleidigte Leberwurst direkt weg)... aus 1-2 Zehen Knoblauch (feingehakt und angebraten), eine Portion Pinienkernen (geröstet, wenn man dazu auch noch Lust hat), sehr viel Olivenöl und Salz und Pfeffer. Ein Stabmixer zum Pürieren dieser köstlichen Zutaten ist nicht unerheblich erleichternd!!!

Spaghetti oder Nudeln dazu, kleingehackte aromatische Tomätchen noch drüber gestreut und eine Handvoll Ruccollablätter (unpüriert) runden das Ganze perfekt ab...

Guten Rülps... äh... guten Appetit!

Mein Herz wandert heute auch wieder zu den Fredissimas.



Freitag, 12. September 2014

Dienstag, 9. September 2014

Spieglein, Spieglein, an der Wand...

Lange hatte ich gehadert, ob ich meine Buttons und Spiegelchen auf Etsy anbieten sollte. Dagegen sprach die Bedingung, dass man dort Paypal anbieten muss, was die Gewinnspanne erheblich schmälert, aber dafür sprach, dass man seine Produkte weltweit verkaufen kann... und JAAAAAAAAAAAAA, es ist ein tolles Gefühl, wenn jemand aus Neuseeland, USA oder auch Australien meine Schätzchen haben will... und sogar dafür zahlt... hehe...

Gestern kam eine Bestellung aus Großbritannien und die Notwendigkeit, den Fundus der Buttons und Spiegelchen mit getrockneten Blüten neu aufzufüllen... Daher gibt es diese kleine, aber feine Auswahl erstmal exklusiv für den Diorama Markt am kommenden Sonntag in Berlin.



In den Marktkoffer liegen auch schon die Spiegelchen mit Anas Motiven, die teils auch noch nicht im Shop angeboten werden:



Ich bin mal gespannt, ob sie Anklang finden!




Montag, 8. September 2014

Herz am Montag / Das größte Herz


Es liegt mir auf der Zunge, aber ich komme nicht drauf... ein Spruch, der von Geld UND Liebe handelt... Beim Betrachten dieses Graffitis stellte ich mir selbst das Rätsel.

Money makes the world go round?
Zeit ist Geld?
Let love rule...
Love is bigger than hate (gibt es das überhaupt als Zitat???)

Ja, irgendwie besteht da schon eine Verbindung, aber meine Synapsen weigern sich, die Verbindung in einem Zitat aus meinem Gedächtnis zu kramen...

Also, was macht man da? Googeln, bzw. Ecosia'en...
Da fand ich zwar folgendes Zitat, aber das ist nicht das, wonach ich suchte (ist aber trotzdem interessant):
John Davison Rockefeller, der Gründer von Standard Oil Company, soll gesagt haben: "Der ärmste Mensch, den ich kenne, ist der, der nichts hat außer Geld". Wie wahr, wie wahr!!!

Aber ich suche immer noch das oben erwähnte Zitat... Das muss es doch geben! Wer hilft mir beim Grübeln?????

Übrigens, das Graffiti stammt aus meinem Heimatland Belgien und zwar aus Turnhout, der Stadt wo ich geboren wurde. Netterweise ist gleich noch eine Telefonnummer auf dem Stromkasten, wo man bei Lebensgefahr anrufen kann, falls das Geld der Liebe doch in die Quere kommen sollte... oder so... vielleicht... Schön wär's!!!

Mehr Montagsherzen gibt es wie jeden Montag auch wieder bei den Fredissimas.




Samstag, 6. September 2014

In heaven / Tempelhofer Feld

Tempelhofer Feld... formerly known as Flughafen Tempelhof in Berlin... Ein wunderbarer Ort zum Entspannen mitten in der Hauptstadt... vor allem, wenn die Wiesen frisch gemäht sind und die Herbstsonne scheint... Herbstsonne??? Na, gut... Gefühlte Herbstsonne. Wir hatten ja schließlich noch August als ich diese Fotos machte...

Aber so entspannt wie am vorletzten Sonntag habe ich schon lange auf keinem Heuballen mehr gelegen... aaaaaaaaaaaaaaah... *Augen schließt*

Ein Relikt der Vergangenheit. Im Hintergrund sieht man übrigens den Fernsehturm am Alexanderplatz.

Kaum zu glauben, dass DAS Berlin ist...
Ach so?

Und weil es an diesem Sonntag in August so wunderschöne Himmelsbilder gab, kommen sie zu DIE RAUMFEE und Skywatch.

---------
Tempelhof Field ... it used to be the Airport Tempelhof that was closed a few years ago and now lies beautifully fallow. It's a great place in the middle of the city to relax... Especially when the fields are freshly mown and the autumn sun is shining... Autumn??? Well yes, it was still summer when I took these pictures, but it sure felt like autumn at the moment!

Just a lazy Sunday afternoon, perfect for chilling on some hay bales... in the middle of BERLIN! 





Freitag, 5. September 2014

Fisch am Freitag / Dahlienfisch

An der Stelle, wo im Frühjahr die Tulpen ihre üppige Pracht zeigen, stehen zur Zeit im Britzer Garten in Berlin-Neukölln die Dahlien und buhlen um die Aufmerksamkeit der Besucher/innen.

All zu viel Mühe brauchen die bunten Pflänzchen sich nicht zu machen, denn die Farbenexplosion zieht ja alle Blicke auf sich. Eigentlich war ich nie ein Dahlienfan, denn ich kannte nur die einfarbigen Sorten aus dem Garten meiner Eltern und die rissen mich in meiner Jugend jetzt nicht so vom Hocker, aber der Mädelsausflug zur Gartenausstellung hat mich dann doch eines Besseren belehrt.

Hier sehen Sie eine kleine Auswahl der nichtduftenden Schönheiten, die mal an Seerosen, Pompoms oder gerne auch an diese stacheligen Quietsche-Spielzeugdinger für Hunde erinnerten und als der Regen dann kam, wusste ich auch warum diese ursprünglich mexikanische Pflanze ihre Blütenblätter so geschickt anordnet: dort sammelt sich prima das Wasser und lockt Bestäuber an:







Und weil wir einen etwas weiter gelegenen Eingang genommen hatten, kamen wir noch an diesem Fisch vorbei, der passenderweise auch sehr bunt gestaltet ist: ein Dahlienfisch eben...





Mehr Freitagsfische gibt es wie jeden Freitag bei Andiva.

Montag, 1. September 2014

Herz am Montag / Ein Herz für Urlaubsorte

Anfang September... Meteorologisch gesehen ist der Sommer schon wieder zu Ende... Wettermäßig gesehen allerdings auch, wenn ich mal aus meinem Berliner Fenster gucke... *GULP*

Was bedeutet Sommer für euch?

Sonne?
Strand?
Palmen?
Kokosnussbeulen am Kopf?

Oder doch lieber Wald, Wandern, Mückenspray auftragen?

Egal wie... Mit einem Wohnmobil ist das alles möglich... OK, bis zu den Palmen ist ein weiter Weg, aber dieser Wohnwagen war immerhin, wenn man den Stickern glauben darf, in Italien, Dänemark, nochmal Italien, Südtirol, Venetien... äh... Venedig, Usedom und hat ein Herz für die Schweiz!

Was mich allerdings auch neugierig macht, sind die abgepulten Sticker... Welche Orte wurden im Nachhinein gelöscht, in den Papierkorb verschoben und verschmäht???? Vielleicht hat der Besitzer in Fronkreisch ein Knöllchen bekommen mit dem Wert einer LKW-Ladung Baguettes? Oder hat in Belgien eine Pommesvergiftung überstanden? Womöglich den Resturlaub hinter Schwedischen Gardinen verbracht, weil die Gardinen bei Ikea gerade im Angebot waren????

Wie auch immer... Es ist auf der Heckfläche noch vieeeeel Platz für weitere Herzsticker!!!!

Wer noch mehr Herzen sehen mag, möge einen Blick bei den Fredissimas  und bei Frau Waldspecht riskieren.