Posts mit dem Label Berlin-Friedrichshain werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Berlin-Friedrichshain werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 30. November 2017

MONATSIMPRESSIONEN / November 2017

Im November war ich wenig mit der Kamera unterwegs, an dunklen Orten habe ich dann mit dem Smartphone fotografiert und dementsprechend unscharf sehen einige Bilder hier aus, aber wie ihr seht, ich kann an kein sich-in-Szene-stellendes Tier vorbei laufen ohne die Kamera drauf zu richten... LOL... Mein Vorhaben für das kommende Jahr (ja, die guten Vorsätze können auch in November schon Anklang finden!) mehr Konzertbilder zu machen, aber das wird einiges an Disziplin erfordern, denn meist werde ich zu sehr in die Stimmung des Moments eingesogen, dass ich schlicht und einfach vergesse zu fotografieren.





Berlin-Kreuzberg

The Adicts und Bad Co Project im Astra (Berlin) am 16.11.2017
Dieser Beitrag erscheint auch abgewandelt bei den Fredissimas.

Sonntag, 13. Dezember 2015

INTERNATIONALER TAG DER EISENBAHN VON BRÜCKEN AUS BEOBACHTEN

... oder wie lautete nochmal der Arbeitstitel für die Aufgabe, die uns Herr Ackerbau gestellt hatte?

Achso, ja:

Am 13. Dezember ist der Internationale "Blick von Brücken über Eisenbahnlinien"-Tag! 

Puh... Das ist zu viel für mein Langzeitgedächtnis, aber irgendwas mit von Brücken heruntergucken und Schienen sehen, habe ich immerhin behalten.

>Hier< die Vorgeschichte dazu von Herrn Ackerbau Himself.

Auf meinen Routen in Berlin gibt es nicht so viel Eisenbahn. Klar, am Treptower Park gibt' die >Spinnenbrücken<. Die sieht man allerdings eher aus der Perspektive "under the bridge":




Aber die Warschauer Brücke, ist eine TIP TOP Location, um einerseits betrunkene Touristen in ihrem Feuchtbiotop zu beobachten (ich erspare euch die Bilder... Kopfkino muss genügen, wenn man die Wörter "Bröckchen" und "Pfütze" bedeutungsvoll kombiniert) und andererseits immer wieder für eine kreative Überraschung gut und damit meine ich nicht die hiesige Baustelle:

Da sieht man im "P" sogar die S-Bahn lang tuckern...


Man kann dort auch prima Einhörner mit dem Fernrohr beobachten!




Ich bin ja sooooooooo dankbar, dass Herr Ackerbau dieses Thema gewählt hat, denn ich hätte sonst nicht gewusst, wo ich irgendwann mal dieses feine Fotoexemplar hätte unterbringen können... hehe

Daher möchte ich ihn nicht enttäuschen und bringe hier wie versprochen noch ein paar ganz schlechte und dunkle Bilder von der Warschauer Brücke:




Puh. Immerhin das Thema nicht verfehlt, denn die Eisenbahnlinie ist zwar nicht deutlich, aber mit viel Fantasie vorstellbar... wo ich mit dem Stichwort Fantasie wieder geschickt den Bogen zum Thema Einhorn lenken kann (das da oben mit Herrn "Rasputin" (*) war nur ein kleiner Vorgeschmack)... und mit diesem Under-the-Bridge-Fantasiegebilde schließen möchte:

Das immer wiederkehrende, philosophische EI(se)N(bahn)HORN:




Ihr werdet es nicht glauben, aber ich kriege tatsächlich die Kurve in meiner Geschichte, auch wenn ich eigentlich nicht mehr sooooooooo genau weiß, worauf ich hinaus wollte, aber Hauptsache, die worte Einhorn und Eisenbahn fallen in einem Satz... hehe... 

Dieses immer wiederkehrende Ei(se)n(bahn)horn ist übrigens nicht tot zu kriegen. Wird es überklebt oder übermalt, dann erscheint es nach einer Weile wie der Phönix aus der Asche an gleicher Stelle wieder. 

Dasselbe in Grün eben:


(*) Man muss aufpassen, welche Stichworte man in Blogs und/oder Blogkommentare verwendet, denn es findet anscheinend eine Zens*r statt...

---------------

NACHTISCH AUS DEM ZUGBISTRO

Bevor ich nach Pankow zurückgebe und euch über das Rätsel nachdenken lasse, warum das natürliche Biotop des Einhorns sich offensichtlich in Eisenbahnbrückennähe befindet, habe ich hier noch einen kleinen Nachtisch für euch mit etwas Wissenswertes zum Thema TRAINSPOTTING. 

Der gleichnamigen Film aus dem Jahre 1996 hat einen gewissen Bekanntheitsgrad. Der Film is ja schon klasse, vor allem mit dem damals noch nicht so bekannten Schauspieler Ewan McGregor in der Hauptrolle als Mark Renton, ein Drogensüchtiger aus Edinburgh. Das Buch von Irvine Welsh, das die Inspiration für den Film bot, ist noch besser, vor allem, wenn man das Original liest. Das ist eine echte Herausforderung, weil es auf "Schottisch" geschrieben wurde und mit derben Schimpfwörter wird nur so um sich geworfen. Da ist ein Rohrspatz ein Dreck dagegen...  

Aber habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, warum das Œuvre so heißt?
Ich hab die Passage dazu im Buch noch nicht gefunden (wird nachgereicht, wenn ich's finde...), aber Irvine Welsh hat dazu mal gesagt, dass in seinem Buch eine Stelle vorkommt, mit der er auf eine wahre Gegebenheit hinweist: In Edinburgh gibt es einen verlassenen Bahnhof, wo sich zahlreiche Drogensüchtige aufhalten und wenn sie zu diesem Bahnhof gehen um sich einen Schuss zu setzen, sagen sie angeblich, sie würden "trainspotten" ... 

"Trainspotting" muss man dazu noch wissen, heißt soviel wie "Züge beobachten" und ist neben Fuchsjagd und Teetrinken eine beliebte britische Freizeitbeschäftigung. Dazu hält man sich stundenlang an Bahnhöfen oder neben Bahngleisen auf, notiert die Nummern der Lokomotiven und freut sich am Ende des Tages über ein volles Büchlein mit möglichst vielen verschiedenen Zugtypen... Tja, besser als Fuchsjagd allemal!

Freitag, 25. September 2015

FISCH AM FREITAG / Rehwal

Merkwürdige Fische gibt es in Berlin-Friedrichshain: Bier trinkende Rehwale! (*)...

Ihr Aussehen: sie tragen für gewöhnlich einen Matrosenanzug, ein Anker-Tattoo auf der Backbordseite des Gesichts und ein kleines Geweih am Hinterkopf.

Ihr Biotop: der SommerWintergarten.

Ihre Nahrungsquelle: lecker Bier, aber ohne Schaumkrone!

AHOI!

Mehr Fisch gibt es auch heute wieder bei Andiva.


(*) mir ist durchaus bewusst, dass Wale keine Fische sind. Aus künstlerischen Gesichtspunkten wird der Walfisch, der in diesem Fall vermutlich sowieso zu den Hirschen klassifiziert werden sollte, taxonomisch bei den Fischen eingeordnet, um als Freitagsfisch geehrt werden zu können.

Montag, 17. August 2015

HERZ AM MONTAG / Ampelherzen

In meinem Kiez gibt es keine Ampelverschönerungen, zumindest habe ich noch keine gesehen. Man kann schon froh sein, wenn es überhaupt eine extra Ampelschaltung für Fahrradfahrer gibt, die etwas früher grün werden als die für Fußgänger. Manchmal hat das allerdings Nachteile, denn als Radfahrer kann man während der grünen Ampelphase noch über die Kreuzung fahren, während die Fußgänger schon rot haben. Abbiegende Autofahrer sehen dann allerdings nur die rote Fußgängerampel und hupen einem dann unverschämt an, obwohl man ganz korrekt gefahren ist. Aber die Feindschaft zwischen Auto- und Fahrradfahrer wollen wir hier lieber nicht vertiefen, schließlich soll es heute um etwas Schönes in Sachen Ampelschaltungen gehen und zwar um Herzen...

Die hier fotografierten Fahrradfahrerampel mit Herz habe ich in Friedrichshain und in Prenzlauer Berg gefunden.  Allerdings weiß ich nicht genau, was das grüne stachelige Exemplar darstellen soll... Einen Ampelkaktus???

Petersburger Straße, Friedrichshain, Berlin
 


Schönhauser Allee, Prenzlauer Berg, Berlin

Es gibt aber noch mehr zu zeigen in Sachen Ampelliebe. >Hier< berichtet die taz über ein Hamburer Projekt gegen Diskriminierung. Nach Wiener Vorbild gibt es dort Ampelmenschenpärchen und zwar gleichgeschlechtliche: zwei Männchen oder zwei "Weibchen", die Händchen halten werden abgebildet, sogar mit einem Herz dazu... Hach, seufz, wie süüüüüüüüüüß... Das dürfen die in Berlin von mir aus auch gerne nachmachen!

Mein Herzbeitrag erscheint heute parallel bei den Fredissimas.

Verlinkt bei Bikelovin/Like-2-Bike- Hauptsache Fahrrad! #08.



Montag, 10. August 2015

HERZ AM MONTAG / Lichterherzen

Keine Lichterkette, aber Lichterherzen, sprich: Herzen an den Laternen an der Frankfurter Allee, Berlin-Friedrichshain.

In rot:



In lila, mit weiteren Details:

Spieglein, Spieglein, Ampelmann.

Laut aber herzlich steht auf dem Aufkleber.





In schwarz:



In weiß:


Ein türkises Herz gab's auch noch. Das habe ich anscheinend vergessen, zu fotografieren.

Übrigens, immer wieder schön zu fahren, denn das ist eine super Fahrradstrecke: vom Alexanderplatz die Frankfurter Allee runter, am Kino International vorbei, am Café Moskau vorbei, an den denkmalgeschützten Gebäuden der ehemaligen Stalinallee... Überall Radwege. So hätte ich das auch gerne in meinem Kiez...
Frankfurter Tor


Eine Mahnung für die Autofahrer: Fuß vom Gas?


Herzen verlinkt bei den Fredissimas.
Fahrradbilder verlinkt bei Bikelovin/Like-2-Bike-Hauptsache Fahrrad #8.


Mittwoch, 10. Juni 2015

MERKWÜRDIGES AM MITTWOCH / Badewanne in der Küche

Eine meiner etlichen Wohnstationen in Berlin lag in Wedding. Nur 200 D-Mark kostete die Bleibe: Eine dunkle Erdgeschosswohnung mit Kohleofen im Schlafzimmer und einer selbst gebauten Dusche in der Wohnküche. Endlich hatte das Kleinsein einen Vorteil. Die fehlende Duschmöglichkeit konnte ich durch eine Duschwanne samt Durchlauferhitzer in der Speisekammer kompensieren. Die Wasserzufuhr kam von der Spüle und mittels eines Schlauchs und einer Pumpe konnte das Wasser dort auch wieder entfließen...

Durch eine Freundin, die kürzlich zu Besuch kam und in Friedrichshain für ein paar Tage eine Wohnung mietete, erfuhr ich, dass andere Leute diesbezüglich noch erfinderischer waren. Dort gab es eine BADEWANNE in der Küche, zum Herausziehen!

Mir wurde erläutert, dass diese Bademöglichkeit auch als Frankfurter Bad bekannt ist.

Hätte ich damals für eine Badewanne in der Speisekammer Platz gehabt, wäre das sicherlich auch eine Option gewesen... LOL


Freitag, 27. März 2015

Fisch am Freitag / Wandfische

Gut versteckt ist es, dieses Wandgemälde:


Wenn ich beim Blick in die Seitenstraße ein Fischerboot entdecke, dann MUSS ich einfach bremsen, zurückfahren und gucken, ob da nicht auch zufällig noch ein Fisch dabei ist... Und jepp... War es dann auch:



Gar nicht so einfach zu fotografieren, so eine Häuserwand:

Am Alten Osthafen. Im Hintergrund die Oberbaumbrücke auf dem Bild.






Wer es sich angucken möchte: in der Rochowstraße in Berlin befindet sich das Wandbild.
Dieses Bild ist im Grunde nicht mehr als eine Werbetafel, aber fassadengroß und im Stile einer alten Malerei ein Blickfang.

Beim Suchen nach Berliner Wandbildern bin ich auf die Webseite von Norbert Martins gestoßen, der seit Jahren in Berlin Wandbilder fotogafiert, ein Buch namens Giebelphantasien über die zum Teil schon verschwundenen Giebelbilder geschrieben hat und auch Wandmalereiführungen anbietet, u.a. auch in Kreuzberg. Das habe ich mal auf meiner Freizeitliste gespeichert. Meine/n nächste/n Berlinbesucher/in verpflichte ich dann, sich das mit mir anzugucken... hehe...

Wer sich noch an meine Knutschfische von letzter Woche erinnern kann, sollte hier mal einen Blick riskieren: Dort ist die gesamte Wandmalerei abgebildet. Die Webseite von WANDBILDER BERLIN ist übrigens super spannend, weil unmengen von Wandbildern aufgeführt sind, nicht nur berlin-, sondern auch deutschland- und weltweit. Auf solche Webseiten könnte ich stundenlang stöbern... 

Mehr Freitagsfische gibt es auch heute wieder bei Andiva.


Freitag, 12. Dezember 2014

Fisch am Freitag / Yaam Fisch

Strandsand unter den Füßen, leckeres afrikanisches Essen für einen Appel und ein Ei, bunte Reggae-Farben überall an den Wänden, Hängematten und Liegestühle, bestückt mit fröhlichen Menschen, die Cocktails oder Club Mate schlürfen, Bongotrommelgeräusche im Hintergrund... Das war mal das alte YAAM, wie ich es in Erinnerung habe.

*seufzt*

Diesen Fisch habe ich allerdings im neuen YAAM gefunden.

Aha...

Wie jetzt? Alt oder neu? Und überhaupt, was ist denn das YAAM?
Sagen wir erstmal, wo?

Ganz früher gab's das Yaam auf dem Gelände der heutigen Arena in Treptow. Ein paar Mal mussten die Yaamer schon umziehen und zuletzt waren sie am rechten Ende der East Side Gallery in Berlin, bis das Gelände an Investoren verkauft wurde. Den einen oder anderen Berlinbesuch habe ich dort gerne hingeschleppt, weil es der perfekte Ort zum Verweilen nach der obligatorischen East Side Gallery Besichtigung war...

Kleiner geografischer Exkurs:
Die East Side Gallery liegt zwischen der Oberbaumbrücke und der Schillingbrücke.
Irgendwo dazwischen auf der anderen Straßenseite ist die große O2-Arena (nicht zu verwechseln mit der Treptower Arena), bekannt aus Funk und Fernsehen, weil da gerne die großen Stars auftreten, obwohl die Akustik dort miserabel ist (ich weiß wovon ich rede, denn ich kam einmal in den Genuss einer Gratiseintrittskarte für die MTV Awards.... Tokyo Hotel zündeten dort übrigens aus Versehen ihren Verstärker an, wohl zu viel Haarspray in der Nähe, aber das ist eine andere Geschichte)...

Dann wurde halt überlegt, wo das Yaam, das ein wichtiger Treffpunkt verschiedener Kulturen ist, unterkommen könnte. Ein bisschen weiter rechts, also direkt an der Schillingbrücke, war ein Platz frei... Besser gesagt: der angesagte Konzertraum MAGDALENA musste weichen. Das ist übrigens da, wo sich davor noch der Elektroclub MARIA am Ostbahnhof befand. Ach, und das Magdalena soll jetzt übrigens angeblich ins ehemalige Neues Deutschland-Gebäude am Osthafen ziehen... Blickt hier noch einer durch???? Macht nix. Das ist typisch Berlin, dass "Hütchenspielen" mit den Clubs ... Das Ende vom Lied ist: Das neue Yaam liegt jetzt unten an der Schillingbrücke.

Ja, und was ist denn jetzt das Yaam?

YAAM ist die Abkürzung für Young African Arts Market, einen Kultur- und Jugendverein. Ich weiß allerdings nicht, ob das neue Gelände genauso groß ist wie das alte Gelände, wo ein Beachvolleyball-Feld neben einer Strandbar lag und viele offene Flächen zum Entspannen und "Chillen" vorhanden waren. Ich nehme an, dass viele Veranstaltungen auch "indoor" stattfinden werden, wie z.B. jetzt schon der monatlich stattfindende Spreebasar (ein Markt mit handgemachten Produkten), aber auch Reggae- und Jazz-Konzerte oder Sportveranstaltungen. Erst später habe ich auf den Fotos, die ich hier hochgeladen habe, gesehen, dass rechts von der Halle der Zugang zum Strand ist... Vor lauter Überwältigung über die Vielfalt an bunten Sachen auf dem Vorplatz habe ich das wohl übersehen...

Aber ich werde bestimmt öfters mal beim Spreebasar vorbei schauen, weil es bisher ein sehr gemütlicher und entspannter Markt war (OK, fand auch erst 2x statt und beide Male habe ich dort Frau Look als Ausstellerin besucht). Dann werde ich sehen, wie sich das dort weiter entwickelt, auch mal den Strand in Augenschein und den einen oder anderen Pina Colada zu mir nehmen. Ich bin mal gespannt! Immerhin ist die Zwischennutzung dieses Mal auf ganze 10 Jahren festgelegt worden.

Das neue YAAM, von der Schillingbrücke aus gesehen...
Ach ja, eigentlich wollte ich nur den Fisch dort oben zeigen... Aber Fisch ohne Kontext ist doch langweilig...

Mehr Freitagsfische gibt es auch heute wieder bei Andiva.

Samstag, 31. Mai 2014

Impressionen im Mai

Ein schöner Sonnen- und Regenmix gab es in diesem Monat. Der Regen sorgte für üppige Begrünung und die Stadt konnte sein Grau mit Bunt überdecken...


Von oben links nach unten rechts:
1. Comeniusgarten in Berlin-Rixdorf (Neukölln)
2. Krähe am Osthafen
3. Rosen und Stacheldraht in Neukölln
4. Anarchy-Tür in Rixdorf
5. Herz auf der Treptower Brücke
6. Mohn an der Ecke Kynaststr./Stralauer Allee