Montag, 19. Juni 2017

HERZ AM MONTAG / ein Herz für unhippe Bezirke

Hip, hipper, Hipster sind alle meine früheren Kieze... Als ich in Wedding wohnte (Erdgeschoss, keine Dusche, Kohleofen, 200 Mark) hätte ich mir nie im Leben vorstellen können, dass dieser Kiez jemals hip werden könnte... Da gab's höchstens mal das Café Cralle, wo es ein Getränk namens "Koks für Arme" gab und es ist so lange her, dass ich auch gar nicht mehr weiß, was drin war... Aber lecker war's!

Und nun sind dort überall Cafés und hippe Lädchen und aber auch zum Glück kleine Oasen wie der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet mit dem Blick auf diese Botschaft, die schon von Weitem sichtbar ist:


Beete mit Gemüse allerlei und Blüten so weit das Auge reicht. *Seufzt*. Himmlisch... 

Ein kleines Café gibt es am Ende des Gartens auch. Als ich dort am Wochenende mit einer Freundin verabredet war, liebäugelte mein Appetit mit dem Gartenteller (Brot aus dem Lehmofen und Gemüse aus dortigem Anbau) und sie verstanden sich wunderbar. 





Aber das Himmelbeet muss leider auch schon wieder umziehen und für Fußballplätze für Kiezkinder weichen. So bleibt nie etwas wie es ist in Berlin...

Verlinkt bei den Fredissimas.

Mittwoch, 31. Mai 2017

MONATSIMPRESSIONEN / Mai 2017

Hach, wie soll ich denn bloß diesen wunderschönen Monat in Bildern zusammen fassen... Ich habe so viel erlebt, so viel gefühlt, so viel entdeckt und so viel gesehen... Dieser Monat wird mir lange in Erinnerung bleiben, denn es gab ganze viele ganz besondere Momente, in England und in Griechenland und in meinem Herzen...




Und noch eine kleine Zugabe, da anscheinend doch trotz meiner langen Blogabstinenz noch Leser übrig geblieben sind, Vögelchen und Rost aus Athen für Herr Ackerbau, respektive Frau Tonari:





Montag, 29. Mai 2017

Herz am Montag / Athener Street Food Herz

Ein langes Wochenende Anfang Mai in Athen beinhaltete neben vielen schönen Unternehmungen unter Anderem auch einen Besuch an das Athens Street Food Festival.

Ziemlich schnell stellte sich heraus, dass der gemeine Athener nicht früh aufsteht und auch nicht besonders üppig frühstückt im Gegensatz zu mir und meiner Begleitung, aber man kann ja die eigenen lebenslangen Gewohnheiten nicht mal eben schnell für einen Kurztrip beiseite schieben und den Magen nicht so schnell auf den Athener Lebensstil umgewöhnen. Der Hunger trieb uns demzufolge mittags auf die Nahrungssuche und nach einigen gescheiterten Frühstücksuchversuchen erinnerten wir uns an das Street Food Festival. Wir hatten vorher nicht auf die Öffnungszeiten geachtet und als wir ankamen, fingen die Standbetreiber gerade mal an, das Gemüse zu schnippeln. Just als uns der Magen in die Kniekehle zu rutschen drohte, sahen wir erfreut, dass die Champignons zumindest schon ins Olivenöl geschoben wurden und 10 Minuten später hatten wir ein köstliches Frühstück auf dem Teller: von Gozleme gebratene und gefüllte Pitas. Ein Traum, auch als nachmittägliches Frühstück!

Und das Herz dazu fand ich auf diesem Plakat:


Es ist um die Mittgszeit noch reichlich leer am Veranstaltungsort, wie man sieht (das sollte sich dann abends schnell ändern):







Dieser Beitrag erscheint heute auch bei den Fredissimas, die montags immer ein Montagsherz präsentieren.