Montag, 29. August 2016

HERZ AM MONTAG / Noch ein Insektenherz

Also, ich habe keine Ahnung, wo die ganzen Insekten in letzter Zeit herkommen, die Herzen mit sich tragen... Ich kann doch nix dafür, aber ich habe schon wieder eins gefunden, auch wieder am Tempelhofer Feld...





Es müsste diese Art Wanze sein, wenn ich mich nicht irre, auch gemeine Zierwanze genannt: Adelphocoris lineolatus

Weitere Herzen gibt es auch wieder bei den Fredissimas.

Freitag, 26. August 2016

FISCHPERSPEKTIVE AM FREITAG

Meine Dienste im Brötchenjob fangen meist nachmittags an, dementsprechend spät bin ich dann aber auch zu Hause, also wenn ich die Sonne genießen will, dann muss ich früh aufstehen und früh raus. So auch heute als die Sonne mich zum Tempelhofer Feld schickte und zwar zum schattigen Bereich (ja, auch die gibt es, man muss nur wissen, wo...), also dahin, wo die Bäume stehen...

Fahrrad abgestellt, Decke ausgebreitet, hingelegt... aaaaaaaaaaaaah... Die Augen kurz geschlossen... Oh, wie schön... Das Rauschen hört sich an wie am Meer. Die Augen kurz geöffnet... Ich bin jetzt ein kleiner Fisch und über mir sind riesengroße Korallen, unter denen ich Schutz finde... 


Man muss sich nur vor den Flughaien in Acht nehmen:





Ohoh... Ich glaube, er hat mich gesehen... *GULP*

Ich schwimme dann mal schnell wieder nach Hause, denn ich muss auch bald zur Arbeit *winkt*. Habt einen schönen, fantasievollen und erholsamen Freitag!

Andiva macht zwar auch gerade Fischpause, daher verlinke ich meinen "Fisch" beim letzten Freitagsbeitrag.


Montag, 22. August 2016

HERZ AM MONTAG / Blattlausherz

Ich wollte ja nur mal ein paar Bilder von den leuchtend roten Beeren im Plänterwald hier in Berlin machen (mein Pflanzenbestimmungsbuch meint, es wären Rote Heckenkirschen... das stelle ich mal ohne Gewähr hier als Info hin)... Aber ich konnte nicht ahnen, dass ich da Gesichter und sogar ein Herz finde...




Na? nicht gefunden? Hier mal mit der Lupe herangezoomt... (leider etwas unscharf)


Dieser Beitrag erscheint heute beim HERZ AM MONTAG der Fredissimas, wo ich noch ein Käferherzbild zeige.

Freitag, 19. August 2016

FISCH AM FREITAG / Fische im Parlament

Ich habe ja so meine Wege, die ich immer wieder in meiner Mittagspause entlang fahre. Alle Strecken, die ich innerhalb einer Stunde hin und zurück schaffe: Entweder auf dem Weg zum Treptower Park, zum Plänterwald, zum Flughafen Tempelhof, oder zum Mauerweg in Neukölln, manchmal auch (wenn die Zeit knapp ist) steuere ich einen weiter entfernten Supermarkt an, wenn der Inhalt des Kühlschranks auch wieder sehr viel Luft enthält, nur um ein paar Strampeleinheiten zu bekommen. Meine Linguistik-Professorin hat mir nämlich während der Prüfungsphase erklärt, dass man um den Kopf frei zu bekommen, den Körper einsetzen muss. Und das stimmt wirklich.

Die Bewegung brauche ich tatsächlich als Ausgleich zum Arbeiten: Vormittags Gewerbe, nachmittags Brötchenjob. Damit ich nicht noch plemplemmer werde als nötig, muss das Fahrrad für einen körperlichen Ausgleich zum vollen Hirn sorgen. Und obwohl ich bestimmte Strecken in kurzer Zeit mehrfach anfahre, gibt es dennoch immer wieder Neues zu entdecken.

Zum Beispiel Fische:




Natürlich habe ich auch überprüft, was sich hinter diesem interessant klingenden Namen THE PARLIAMENT OF THE FISH befindet. Es handelt sich um ein  "internationales Umwelt- und Theaterprojekt":

Mit unserem internationalen Umwelt-Theaterprojekt wollen wir Menschen in Europa dazu motivieren, sich in ihrer Region durch offensives und bürgerschaftliches Handeln gegen die fortschreitende Gewässerverschmutzung zu engagieren. Kernstück ist die Entwicklung eines komödiantisch-grotesken bis bitterernsten Theaterstücks für Kinder von 8 bis 12 Jahren, bei dem wir neue Formen der Ansprache und eine unkonventionelle Herangehensweise bei der Vermittlung komplexer Umweltthemen einsetzen.

(...)

Wir ermutigen die Menschen, Theaterinstitutionen, Umweltverbände und Schulen, sich langfristig bürgerschaftlich für eine Vermeidung von Müll in Gewässern zu engagieren. 

(...)

Da kann ich nur sagen: Gute Sache! Im kommenden Sommer soll das Theaterstück wohl auch in Berlin aufgeführt werden. Vielleicht ein guter Tipp für Berlinbesucher?
Verlinkt bei Andiva.

Mittwoch, 17. August 2016

MERKWÜRDIGES AM MITTWOCH / Schlaraffenland gefunden

Da soll mal noch einer behaupten, Essen wächst nicht auf Bäumen und das mit dem Schlaraffenland sei ein Märchen...

Ich habe nämlich eigens hier in Berlin einen Baum gefunden, auf dem Pizza wächst!

Es scheint eine Sorte mit viel Mozzarella und wenig Tomatensauce zu sein, aber die Pizza ist ja noch nicht ausgereift. Vielleicht braucht die Sauce ja auch länger zum Wachsen...


Auf jeden Fall scheint sie zu schmecken, die Pizza am Baum, denn hier wurde anscheinend schon viel geerntet:






Freitag, 12. August 2016

FISCH AM FREITAG / alter Hai

Ja, da staunen nicht nur die Biologen, sondern auch ich als bekannt wurde, dass Haie um die 400 Jahre alt werden können.

Grönländische Haie MÜSSEN zwar auch alt werden, weil sie sich erst ab einem Alter von 150 Jahren fortpflanzen können (boah... so eine lange Pubertät lässt fürchten...), aber viele erreichen dieses Alter gar nicht erst, weil sie oft vor der Geschlechtsreife Opfer des Beifangs werden.

Dänische Wissenschaftler haben einige Beifanghaie untersucht und verwenden für die Altersbestimmung eine Methode, die so ähnlich wie bei der Altersbestimmung von Bäumen genutzt wird: Altersringe zählen. Baumringe, Augenringe... Bei Haien sind es Kalkringe, die sich auf die Knochen absetzen, die man zählen kann um die Jährchen zu ermitteln, die so ein Hai auf dem Buckel hat. Tja, und da staunten die wohl nicht schlecht als sie ein 392 Knochenringe altes Exemplar unter die Lupe nahmen.

Ganz so lange werden diese (Hai)Fische, die ich auf einer Kreuzberger Hauswand entdeckte, nicht durchhalten, denn ihre Knochenringe werden mit Sicherheit früher oder später Opfer einer Fassadenrenovierung werden...



Mehr Freitagsfische gibt es bei Andiva.

Montag, 8. August 2016

HERZ AM MONTAG / Herzschwamm

Ich bin eine klassische Häppchenputzerin. Und damit meine ich nicht, dass ich das Gemüse putze, bevor ich sie zur Suppe verkoche (ja, das tue ich natürlich auch) oder die Horsd’œuvres einzeln poliere (nein, das tue ich nun wirklich nicht!), sondern, dass ich meine Wohnung in putzgerechte Häppchen verteile und immer mal hier 5 Minuten und da 10 Minuten zwischendurch putze anstatt eines Großputzes zu veranstalten, der einen zu großen Happen aus meiner Freizeit beißen würde.

Noch 10 Minuten, bevor ich zur Arbeit muss... ah, es ist tatsächlich mal wieder an der Zeit, den Obstkorb abzubürsten, der mehr Staub als Obst beherbergt, wenn das so weiter geht... Ah, kann die Pflanze überhaupt noch atmen??? Schnell abduschen... Wo kommen die ganzen Fusseln auf dem Bildschirm her... Wisch-und-weg-in-keiner-halben-Minute... und während die Spaghettis kochen, sind auch noch 7-8 Minuten um die... ohoh... Tomatensauce von den Wänden zu kratzen... Da warte ich lieber nicht, bis zum nächsten Großputz, denn bis dahin haben die Flecken sich bestimmt bereits zu neuen Lebensformen entwickelt!



Die Wisch-und-Go-Methode kann ich sehr empfehlen, auch wenn die Wohnung nie blitzeblank ist, aber das Bisschen Haushalt sollte man auch nicht übertreiben! Ein Schwamm in Herzform hilft mir natürlich auch bei der Jagd auf die Fleckenteufel...

Und wie sieht's bei euch aus? Wie oft werden bei euch die Fleckenteufel bekämpft und die Wollmäuse ausquartiert?

Dieser Beitrag erscheint heute auch bei den Fredissimas, die jeden Montag Herzen sammeln.