Mittwoch, 31. Juli 2024

MONATSIMPRESSIONEN/ Juli 2024

Fast wollte ich keine Impressionen zeigen, weil mir die Zeit dafür fehlt... Daher nur Bilder von einem schönen Ausflug in die Sächsische Schweiz und Děčín in Tschechien...

So lässt es sich gut frühstücken in Mittelndorf (Sebnitz) in der Sächsischen Schweiz

... und Spazierengehen kann man dort auch schön...

Děčín (Tschechien)


Der Pfauennachwuchs ist sehr laut und kann gut Treppen steigen!




Immer noch Děčín

Der optisch meist unappetitliche Falafel der Welt... Geschmeckt hat er trotzdem sehr gut nach einer Fahrradtour an der Elbe...


Die Basteibrücke von Oberrathen aus gesehen. Da wollten wir am nächsten Tag drauf!


Man muss mit der Fähre rüber auf die andere Seite nach Unterrathen, wo ein Rundgang zur Bastei und zu den Schwedenlöchern führt.


Die Elbe von Unterrathen aus gesehen...

Elbe und Sandsteingebirge in der Sächsischen Schweiz... Traumhaft!




Die Basteibrücke von oben...

... wunderschöne Schluchten und tausende Treppen... Man kommt schon sehr ins Schwitzen in der Sächsischen Schw(e)itz!

(vielleicht reiche ich noch die Bilder von den weiteren Juli-Erlebnissen noch nach: Spreepunkrockers Bootstour mit Charlie Harper von UK Subs + TV Smith, sowie Turbo ACs im Wild at Heart, Ausflug nach Mittenwalde + Motzen und Bernsteinsee bei Wandlitz)

Sonntag, 30. Juni 2024

MONATSIMPRESSIONEN/ Juni 2024

Wieder mal ein eher kultureller Monat... Ohne viel Kommentar (bin schon froh, dass ich überhaupt dazu komme, Fotos zu zeigen, da ich nur Handyfotos gemacht habe, daher auch die eher magere Bildqualität...):

Fahrrad-Sternfahrt / Demo:


Europawahl:


Konzert im Fargo, Muffenklaus: 


Fußball, in Echt, Frauenfußball in der Alten Försterei, 1. FC Union : SV Henstedt-Ulzburg:


EM:

Aus der Ferne schlecht zu erkennen, aber die Molecule Men tragen Fußballtrikots...


Wuhletal / Wolkenhain (again):



48h Neukölln:

Galerie im Körnerpark

Deckenansicht in der ehemaligen Kindl-Brauerei

Einfach Neukölln:



Freitag, 31. Mai 2024

MONATSIMPRESSIONEN/ Mai 2024

Königsheide: Die Maiglöckchen läuten den Mai ein...

Zu meinem Geburtstag in September bekam ich von einer Freundin eine Karte für Till Reiners' Show "Mein Italien" im Tempodrom (+ Feliz Tasdan als Warm Up) geschenkt. Zusammen mit ihr konnte ich das Geschenk Anfang Mai einlösen. Wer lange nicht im Tempodrom war - Spoiler-Alarm: ICH - wird mit knirschenden Zähnen feststellen, dass man dort keine Taschen mit rein nehmen darf, die größer als ein Blatt Papier in der Größe DIN A4 sind... 5€ Lehrgeld musste ich für diese Unkenntnis zahlen, da ich meinen Rucksack in der Garderobe abgeben musste. Meine Freundin dachte, sie wäre auf der sicheren Seite als sie den halben Inhalt ihrer eigenen Tasche in meine Obhut (und somit in die Garderobe) gab, aber weit gefehlt: Am Eingang wurde ihre kleine Handtasche durchsucht und in akribische Flughafensicherheitskontrollenmanier musste sie ihr (fast volles) Deo in die Mülltonne deponieren... Die Show hat dann aber alles wettgemacht. Die war nämlich genial und ich habe seeeeeeeeeeehr viel gelacht...


Eine weitere Show in Freundinnenkreis war das jährliche ESC-Gucken. Das wäre nicht weiter erwähnenswert gewesen - denn ehrlich gesagt ist die Show grauenhaft zum Angucken, wenn da nicht die gesellschaftliche Runde vor der Glotze wäre - wenn ich nicht dieses schöne Foto als Erinnerung zum Zeigen hätte (mit einem kleinen Rest des Buffets):


Weitere kulturelle Vergnügungen gab es im Wild at Heart. Dort spielten The Moving Targets und The Swipes als Vorband. Ohne OLe als Konzertknipser habe ich daher nur >dieses Video<, das im Welt Weiten YouTube kursiert, vorzuweisen. Auch hier kann ich eine absolute Besuchsempfehlung aussprechen, solltet ihr mal die Gelegenheit haben, eine der Bands live zu sehen!

Zu spät für diese Blogveröffentlichung, aber sicherlich auch ein Vergnügen, wird heute Abend das Konzert von UK Subs und Nasty Rumours im SO36 sein. Dort treffe ich mich mit meinen beiden Bloggerkollegen OLe und Herr Ackerbau. Charlie Harper (UK Subs) ist am 25.05. 80 Jahre alt geworden und das feiert der alte aber agile Herr mit einer Europa-Tour. Hut ab!

Der Mai bestand für mich unüblicherweise mehr aus Kultur als aus Natur. Im denkmalgeschützten Kino International in der Karl-Marx-Straße in Friedrichshain, das jetzt für 2 Jahre geschlossen bleibt, da es dringend saniert werden muss, habe ich mir kurz vor knapp noch den Film "Sterben" angesehen. Für einen Film mit dem Titel war dieser überaus unterhaltsam und vergnügsam, enthielt natürlich auch eine nötigen Prise Ernst und Dramatik mit überzeugenden Darsteller:innen wie Corinna Harfuch, Lars Eidinger und Robert Gwisdek. Guckt ihn euch an!

Erst nachdem ich das Foto, das ich vom Kino gemacht hatte, in diesem Blogbeitrag einarbeiten wollte, sah ich das Plakat, das an der Laterne hing und das leider dominant im Bild zu sehen ist. Der einzige Grund, weshalb man den rechten Arm hochstrecken sollte, ist um dieses Plakat (filmtitelentsprechend von mir mit einem Zitat von Slime abgeändert, da ich die Ekel-Partei nicht in meinem Blog abbilden möchte) zu entfernen.



Ein bisschen Natur gab es natürlich auch... Viele kleine Touren zu den bekannten Orten in meiner Nähe, wo ich inzwischen schon keine Fotos mehr mache, es sei denn, ich sehe etwas völlig Neues oder Unerwartetes... nee, in diesem Monat nicht... Aber dafür war ich nochmal an den Karower Teichen, ausgerechnet am Herrentag war ich als Frau alleine auf langer Strecke unterwegs, zugegebenermaßen nicht jeder"manns" Sache, denn betrunkene Männer können schon recht unangenehm werden... Es gab einige Grüße von bierselig-vergnügten Männern, die meist in Kolonne auf Fahrrädern unterwegs waren, zum Glück unaufdringlich und freundlich. Die Mücken waren hingegen lästiger und kannten keine Distanz!




Wer käme denn auch auf die Idee, einen Schredder zu streicheln???

Zu Besuch bei meinem Kumpel Frank/Nolti von New Rose Punkrock Radio und seiner Frau Marion, einen Ausflug zum Reiterhof, nördlich von Wittenau:







Zum Schluss dann noch ein bisschen Cat Content (einige Tage Katzensitting bei zwei sehr fotogenen Mietzis):




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Nachtrag: Beim Komprimieren von Fotos auf meiner externen Festplatte fand ich Fotos, die vor genau 10 Jahren entstanden sind und mit Schrecken musste ich feststellen, dass ich meine eigene Blogpremiere, die vor 10 Jahren das Licht der Bloggerwelt erblickte, gar nicht gefeiert habe!

Im März 2014 entstand >dieser Blogbeitrag<... Uiuiui... Da habe ich meine potenziellen Leser:innen noch gesiezt!!!!

Dienstag, 30. April 2024

MONATSIMPRESSIONEN/ April 2024

Der Trend geht zum Minimalismus... Konkret heißt das auf den heutigen Blogbeitrag bezogen, dass es ich von der ersten Aprilhälfte keine Bilder zeigen kann, da eine meiner vielen Kameraspeicherkarten verschollen ist und zwar die mit dem halben April... Das ist wohl ein Aprilscherz der unfreiwilligen Art...

Witzigerweise war mein Bloggerkollege und gelegentlicher Konzertbegleiter OLe am gleichen Tag in Woltersdorf als ich dort mit meiner Freundin Swetlana war, was mir erst mit der Veröffentlichung seiner Bilder auf Instagram auffiel, also könnt ihr gerne >hier< mal nachschauen, wie meine Bilder gewesen sein könnten... 

Ohne Bilder - aber ein Möbelstück reicher - kam ich nach einem schönen Ausflugstag zu Hause an. Am Anfang unserer Wanderung sahen wir einen großen Haufen Tische, Stühle und Schränke Tetris-gleich aufeinander gestapelt, den wir zwar interessiert in Augenschein nahmen, aber es war klar, dass wir die Finger davon lassen mussten, zumal unsere Wanderung ja gerade erst anfing. Auf dem Rückweg stand der Möbelstapel immer noch unberührt und verlockend da. Wir konnten unsere Neugierde nicht bändigen, guckten uns die schönen alten Möbel noch einmal genauer an und dann... Da bemerkte ich etwas, das von der Form her aussah wie ein Badezimmerschränkchen, aber aus einem edlen Holz geschnitzt. Als ich es mir genauer ansah, fühlte ich mich wie in einem Fantasy-Film... ihr wisst schon, irgendjemand findet auf dem Dachboden ein verstaubtes, altes Kästchen, reibt dran oder pustet eine zentimeterdicke Staubschicht herunter und plötzlich klappt das Ding sich auf und gibt seinen magischen Inhalt frei. Genauso fühlte sich das an: Das Schränkchen war nämlich zweigeteilt, hatte ein Scharnier, also konnte man es in der Mitte aufklappen. Dann sah man nämlich des Schränkchens wahre Bestimmung: Es kann verschlossen als Aufbewahrungskiste dienen und aufgeklappt kann man doppelt so viele Kleinigkeiten darin aufbewahren, denn die wahre Pracht des Zauberkästchens zeigt sich erst beim Aufklappen: Dort befinden sich mehrere Fächer und kleine Schubläden, ein bisschen wie bei einem Sekretär. Alles klar! DAS konnte ich niemals-nie verschrotten lassen!!!! Der Zettel, der an dem Möbelstapel hing, zeigte nämlich eine Sperrmüllabholung nach dem Wochenende. Also trug ich das Kästchen bis zum kleinen Café, das wir in Schleusennähe aufsuchten um die Zeit sinnvoll zu nutzen - und zwar um den Kaffeedurst zu löschen -, bis die historische Straßenbahn uns wieder zur S-Bahn transportieren würde. Es stellte sich heraus, dass der Besitzer des Sperrmüllmöbelhaufens, bzw. des Schränkchens, auch in dem Café saß. Er hatte bereits bei unserer ersten Möbelbesichtigung beobachtet, wie wir bewundernd hier und dort den Möbelstapel anguckten, dann Stunden später am Ende der Wanderung auch nochmal und es war ihm ein Bedürfnis, uns mitzuteilen, wie sehr er sich darüber freute, dass das Schränkchen eine neue Besitzerin gefunden hatte. Es gehörte nämlich seiner Mutter und er konnte durch die Haushaltsauflösung nach dem Tod seiner Mutter nicht alles behalten. Am Ende bot er uns sogar ein Klavier an, das auch einen neuen Besitzer suchte... Tja, der war dann doch etwas zu schwer und zu groß für unsere Rückfahrt. Aber ich freue mich, dass ich die "Lebensgeschichte" meines Schränkchens jetzt kenne und liebe es dafür umso mehr.

Von einem Ausflug zur Kirschblütenallee in Lichterfelde-West bei Teltow sind auch Bilder flöten gegangen...  Einige wenige Bilder (ab Speicherkartenwechsel) habe ich zum Glück noch von der Blütenpracht dort, aber machen wir uns nichts vor, meine Kirschblütenbilder sehen eh jedes Jahr gleich aus:




Grün und Pink gefällt mir die Stadt schon viel besser als des Märzes Grau...



Neue Monatshälfte, neue Kamerakarte und wieder die Qual der Wahl bei den Bildern: Auf der Aussichtsplattform im Fernsehturm am Alexanderplatz war ich zuletzt vor ca. 30 Jahren... und in diesem Monat... als Partizipierende bei einem Geburtstagsausflug. Falls ihr jetzt denkt, Mensch, ja, da war ich auch schon seit Jahren nicht: Geht da hoch! Man muss die 200m nicht hochlaufen, sondern wird in einer Sardinenbüchse (nennt sich Aufzug) in wenige Minuten hoch gebeamt. Man kann und wird stundenlang dort oben verweilen und die ameisengroße Menschen, Tierchen und Gebäude in Legoklotzgröße bestaunen. Lohnt sich!


Rotes Rathaus 

Strausberger Platz / Frankfurter Allee

Ameisenstraße

S-Bahn-Raupe

Rosa-Luxemburg-Platz / Volksbühne

Museumsinsel

Der Tulipan im Britzer Garten mit seinen 165.000 Tulpen lud zu einem weiteren Freund:innen-Treffen ein:



Schlüssel(blumen)erlebnis...



Goofy Karpfen... vermutlich zu viel Bier aus dem Tulpenglas getrunken...


Musikkulturelles gab es ebenfalls und zwar habe ich OLe dazu genötigt, mit mir ins Wild at Heart zu gehen um The Outcasts und The Pissed Ones zu bestaunen. Fotografisch dokumentiert hat er sie >hier< auch. Der aufmerksame Bilderanseher (ja, so kontrolliere ich, ob ihr euch die Bilder tatsächlich anguckt!!!) wird ein Pflaster auf der Stirn von The Outcasts' Sänger (Greg Cowan) bemerkt haben. Die Kopfverletzung hat er sich wohl bei einem Gig in Frankreich zugezogen. Gefährliches Pflaster, la France...

Zepernick stand im April auch noch auf dem Plan - mit seinen "faulen Wiesen" und nicht ganz so faulen Eichhörnchen... 



So ein Baum ist anscheinend keine Einbahnstraße!



... und fleißiges Lieschen... (ich weiß, das sind Maiglöckchen, aber die Spinne habe ich Lieschen getauft....)

Auch hier ein quietschgrünes Grün...

... die Schönower Heide dagegen etwas karger... 




... muss ich aber unbedingt im Spätsommer nochmal hin, wenn die Erikas alles erbunten...

Eine Freundin war/ist in einer Rehaklinik am kleinen Wannsee und da habe ich sie zweimal besucht. Hier seht ihr Bilder vom wunderschönen Immanuel-Krankenhausgarten und von der näheren Umgebung. Sie sagte: "Bring deine Kamera mit! Hier findest du schöne Motive" und sie hat nicht gelogen! 







Reiher am kleinen Wannsee...

... der auch doof gucken kann...

Wir waren auch am Haus der Wannsee-Konferenz, haben es dort nicht lange ausgehalten. Uns wurde beide körperlich übel bei der Vorstellung, dass in diesem wunderschönen Gebäude einst die Ermordung der Jüdinnen und Juden beschlossen wurde:


Mit einem traurigen Exkurs in eine üble Vergangenheit möchte ich diesen April-Beitrag nicht schließen, nur zum Mahnen anregen...

In Rudow/Alt-Glienicke wollte ich die Wasserbüffel besuchen, die ich im vergangenem Jahr schon fotografiert hatte, aber die waren anscheinend alle am Schnorcheln... Entenbabys sind aber auch sehr fotogen: