Montag, 31. Mai 2021

Freitag, 30. April 2021

MONATSIMPRESSIONEN / APRIL 2021

Wenn ich meine Aprilfotos so betrachte, dann war der April sehr farbenfroh:

BLAU

Am Wuhle-Hönow-Weg (Hellersdorf, Berlin)

ORANGE

Am Wuhle-Hönow-Weg (Hellersdorf, Berlin)

Am Wuhle-Hönow-Weg (Hellersdorf, Berlin)

BUNT(SPECHT)

Sowjetisches Ehrenmal / Buntspecht Schönholzer Heide (Schönholz, Berlin)

BAUM (auch irgendwie eine Farbe)

Oben: Schönholzer Heide (Schönholz, Berlin), unten: Treptower Park (Treptow, Berlin)

Die Kirschblüte ist in diesem Jahr ein bisschen spät dran, bzw. ich auch (mit dem Fotografieren) und wird wohl erst im Mai bei meinen Fotos auftauchen, vielleicht... Aber dafür gibt es dann halt in diesem April noch einen Bonus aus dem letzten Monat. Irgendwo auf diesen Blogseiten hatte ich mal bemerkt, dass ich am letzten Tag des Monats oft schöne Fotos mache, die es nie in die Impressionen schaffen, daher heute mal ein paar gnädige Boni mit diesen Schnuckis:

Buschwindröschen, Plänterwald

Rotkehlchen, Plänterwald

Und nun... Auf in den Mai!

Mittwoch, 31. März 2021

MONATSIMPRESSIONEN / März 2021

Erstmal das Unschöne vorab... Der März bereitete mir schlaflose Nächte, weil unsere Siebdruckwerkstatt gekündigt wurde (Gewebemietvertrag, also quasi kein Mieterschutz vorhanden, da jederzeit ohne Grund kündbar) und wir zum 31. Juli dieses Jahres ausziehen müssen... 

Im November hätten wir 20-jähriges Bestehen der Werkstatt feiern können, so lange ist sie an ihrem jetzigen Ort in der Oranienstraße nahe dem Heinrichplatz, 12 Jahre davon bin ich dabei... Der Hausbesitzer ist ein Milliardär, der höchstwahrscheinlich den Kellerraum, in dem wir siebdrucken, grundsanieren und danach teuer neu vermieten will... Gentrifizierung, da haben wir dein hässliches Gesicht wieder. 

Wir sind noch in Verhandlung um durch einen Mietvorschlag (sprich: eine happige Mieterhöhung) in der Werkstatt bleiben zu können, aber wir machen uns nicht viel Hoffnung, dass es klappt... Wer das hier in Berlin liest und uns eine bezahlbare Alternative bieten kann (mind. 100qm), kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen. 

...

Und es gibt noch weitere Quälgeister in der Gegend... Biber!


Am Mauerweg in Neukölln, aber auch in Kreuzberg habe ich in diesem Monat hunderte solcher angenagte Bäume gesehen... Mich stört das ja nicht. So ein Damm wäre ja mal was Anderes, aber es sieht echt stark nach Kahlschlag aus, was die Tierchen dort veranstalten!

Ich kenne da so eine Figur, der auf seinem hohen Ross sitzt, dem die Beine von seinem Trojanischen Pferd gerne mal angenagt werden dürfen... Muss mal gucken, ob die Biber auch Auftragsarbeiten erledigen!

...

Und jetzt endlich das Schöne... Wenigstens gab es im März Eichhörnchen!


... eine Neuentdeckung in Tempelhof, die alte Dorfkirche:





... und schöne Natur:




Mal gucken, was der April uns so alles vor die Füße wirft... Bleibt alle schön gesund!

Sonntag, 28. Februar 2021

MONATSIMPRESSIONEN / Februar 2021

Schnee und Nichtschnee-Sightseeing...

In Kreuzberg:




An der Gedächtniskirche und im Tiergarten:



(ein bisschen Spielerei ist auch dabei)

Und verschiedene Tiere an der Rummelsburger Bucht:



Donnerstag, 31. Dezember 2020

MONATSIMPRESSIONEN / DEZEMBER 2020

Manchmal nehme ich meinen Berliner Stadtplan in die Hand und gucke, ob ich mir noch unbekannte Seen oder Flüsse finde, und das ist dann mein Ausflugsziel... In diesem Fall war ich mir unsicher. Der See sah auf der Karte sehr klein aus, aber meinen Plan B hatte ich schon in der Hand: Sollte mich der See, den ich auserkoren hatte, enttäuschen, würde ich gleich wieder in die Bahn steigen, eine Station weiterfahren und mein Glück erneut ausprobieren. 

Mein neuentdeckter Ort des Monats ist der Biesdorfer Schlosspark. Der kleine See war... klein... und nicht sonderlich spektakulär, sagen wir mal, etwas pfützig... Aber der Park war - dank des schönen Dezemberwetters - einen Ausflug wert. Ich hakte den See ab, gab den Park aber die Chance, mir seine Schönheit zu zeigen.

Parkpfütze

Auf dem ersten Blick schien mir der Park zu geordnet und langweilig, aber das lag wohl am Eingangsbereich mit dem Flair eines Englischen Gartens. Ja, sicher, ganz hübsch, aber ich war nicht ganz in der Stimmung für Kultur und streng geordnete Baumreihen, wollte ich doch eher Zeit in der Natur verbringen... Aber dann sah ich wie verzweigt der Park aufgebaut war. Überall gab es kleine Überraschungen: Einen Eiskeller, einen Picknickparasol, einen Eulenkopf aus Bronze, ein Teehäuschen, dann wieder weitere Flächen, von wo aus man das Schloss betrachten konnte und Bäume querbeet. 

Ein Specht begrüßte mich, sobald ich mich mit meinem Plan A arrangiert hatte... Das war ein weiteres Zeichen, zu bleiben und mich einfach auf diesen Park, den ich mir zum erkunden ausgesucht hatte, einzulassen. OK, Park, zeig mir was du hast...

Wildbienenzone
Einige Stellen blieben abgeschirmt, damit die Waldbienen dort unbehelligt leben und Nektar sammeln konnten (also im Sommer... ich rede vom Sommer!), weil die Parkbesucher*innen die Parkblümchen nicht mit ihren Picknickdecken plattwälzen können; das Teehäuschen sah sehr märchenhaft aus und die Parkbühne war verwaist und wirkte wie vergessen. Man konnte sich gut vorstellen, wie dort in vergangenen Jahren Mitt-sommernachtsträume rezitiert würden... und am Schloss selbst versuchte eine Hochzeits-gesellschaft, den Zauber der Lockdown-Zeit auf Zelluloid zu bannen. Ich muss sagen, ich komme mit der Ruhe des Lockdowns gut zurecht: Man MUSS nirgendwo hin, man darf sich abschotten, man darf auch Unternehmungen alleine (und ohne Alibi-Hund) machen, ohne dass man komische Blicke bekommt... Und die Ruhe in diesem Park hat mir einfach gut getan.





Und in Neukölln und Kreuzberg waren keine Englische Gärten im Dezember zu sehen, aber das ist eine andere Geschichte: