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Dienstag, 31. Juli 2018

Monatsimpressionen / JULI 2018

Der Juli war sehr arbeitsintensiv, denn die rosige Zukunft baut sich nicht von selbst auf (siehe mein vorheriger Post hier). Bei wochenlangen Temperaturen im 3-stelligen Bereich (mit der 3 vorne, meine ich... LOL) und Bauarbeiten hinter meinem Haus, die sehr laut sind und sehr früh schon anfangen, hat dieser Monat für mich die Monat-des-Jahres-Auszeichnung tatsächlich nicht verdient.

Ab und an hat der Juli mir dann doch mal gnädigst einen Knochen hingeworfen und ich konnte mich aufraffen, auf ein paar Konzerte zu gehen (Hörempfehlungen: The Descendents, The Adolescents, The Queers), es gab auch ein sehr schönes, veganes Picknick mit von meinen Freundinnen selbst gekochten und gebackenen Leckereien (ein Geburtstagsgeschenk aus dem letzten Jahr, das ich nun endlich eingelöst hatte), die Roten Teufel haben in der WM den 3. Platz geschafft und zweimal England geschlagen (höhö) und heute Abend kommt mein Englischer Gentleman für eine knappe Woche zu Besuch, so dass immerhin nicht der ganze Monat schlecht war.

Hier die Highlights vom Picknick und von meinen Lieblingsorten in Berlin, Tempelhofer Feld (Turmfalke), Mauerweg (Karden) und Königsheide (Nesthocker)... Konzertbilder kann ich immer noch nicht, also die erspare ich euch... LOL:






Dieser Beitrag erscheint auch in Teilbereichen bei den Monatsimpressionen der Fredissimas.



Donnerstag, 16. April 2015

Unbedingt nachkochen: VEGANE BÄRLAUCHRAVIOLI

Ich liebe Bärlauch. Denn Bärlauch heißt für mich: Im Frühjahr in den Plänterwald radeln, waldschnuppern, Vögel zugucken, Blätter rascheln hören und frischen Bärlauch ernten... Jetzt ist er gerade perfekt zum Ernten... und zum Experimentieren.

Dieses Rezept habe ich zum ersten Mal ausprobiert und es ist fingerlickinggood... Also ungelogen!!!

>Hier< habe ich die Inspiration dazu geholt.

Bärlauchravioli (vegan)



Man braucht für die Füllung:
* gute zwei Handvoll Bärlauch (8 EL)
* 2 EL Pinienkerne
* 4 Champignons
* 1 TL Salz und reichlich Pfeffer
* Paniermehl (paar EL)
* 8 EL olivenöl (nein, ich habe mich nicht vertippt... Das sind echt 8 Esslöffel Olivenöl, Fett ist eben ein Geschmacksträger... Sorry...)



Das Gedöns fein hacken und in dem Öl kurz andünsten, würzen, soviel Paniermehl beimischen, dass eine krümelige Masse entsteht, die wie eine Füllung aussieht (ja, besser kann ich's nicht beschreiben... LOL), beiseite stellen.

In der Zwischenzeit den Teig machen,
Zutaten:

* 400g Mehl... ich habe 100g Weizenvollkorn- und 300g Weißmehl genommen
* 220ml Wasser
* Schluck Olivenöl
* evtl. bisschen Salz



Dann wie man halt Teig macht vorgehen: Staub zu Staub... äh... Wasser zu Mehl, gut durchkneten bis er elastisch ist (ggf. Mehl oder Wasser und/oder Olivenöl beimengen). Anschließend ca. 20 Minuten ruhen lassen. Dann nochmal durchkneten, ausrollen, Kreise ausstechen.

Übrigens... Da bleibt noch einiges an Teig über, wenn man die Kreise ausgestochen hat. Entweder man ist fleißig und rollt das Ganze nochmal aus oder man ist faul (wie ich), packt den Rest in den Kühlschrank und macht am nächsten Tag damit eine Gemüsepizza oder gefüllte Teigtaschen oder so... Mir hat die Füllung für gut die Hälfte des Teigs gereicht.

Wenn die Kreise ausgestochen sind, schrumpft der Teig  nochmal zusammen (also bei mir auf jeden Fall und ich hab den Teig NICHT angeschrieen... Doah...). Ich hab dann manuell nochmal die Kreise flachgedrückt, damit mehr Fläche zum Befüllen entsteht und der Teig nicht zu dick ist.

Jeweils 1 Teelöffel von der Füllung auf einen Teigkreis packen, umklappen, widerspenstige Krümel mit den Fingern wieder reindrücken und dann mit der Gabel ringsherum anzacken.

Wasser oder Gemüsebrühe aufkochen, die Teigmonde hineingleiten lassen, 5 Minuten köcheln lassen und prompt servieren.

Serviervorschlag: etwas Walnuss- oder Olivenöl drüber träufeln, gehackten Bärlauch drüber streuen und mit Paprikapulver bestäuben.

Schmeckt echt G-E-N-I-A-L. Ich schwöre!!!!

Und wenn die Bärlauchsaison vorüber ist, dann nimmt man einfach Lauchzwiebeln oder Ruccola.

Das Rezept habe ich für die Fredissimas aufgeschrieben und fotografiert. >Hier< sind noch weitere Bärlauchrezepte der Fredissimas.