Sonntag, 13. Dezember 2015

INTERNATIONALER TAG DER EISENBAHN VON BRÜCKEN AUS BEOBACHTEN

... oder wie lautete nochmal der Arbeitstitel für die Aufgabe, die uns Herr Ackerbau gestellt hatte?

Achso, ja:

Am 13. Dezember ist der Internationale "Blick von Brücken über Eisenbahnlinien"-Tag! 

Puh... Das ist zu viel für mein Langzeitgedächtnis, aber irgendwas mit von Brücken heruntergucken und Schienen sehen, habe ich immerhin behalten.

>Hier< die Vorgeschichte dazu von Herrn Ackerbau Himself.

Auf meinen Routen in Berlin gibt es nicht so viel Eisenbahn. Klar, am Treptower Park gibt' die >Spinnenbrücken<. Die sieht man allerdings eher aus der Perspektive "under the bridge":




Aber die Warschauer Brücke, ist eine TIP TOP Location, um einerseits betrunkene Touristen in ihrem Feuchtbiotop zu beobachten (ich erspare euch die Bilder... Kopfkino muss genügen, wenn man die Wörter "Bröckchen" und "Pfütze" bedeutungsvoll kombiniert) und andererseits immer wieder für eine kreative Überraschung gut und damit meine ich nicht die hiesige Baustelle:

Da sieht man im "P" sogar die S-Bahn lang tuckern...


Man kann dort auch prima Einhörner mit dem Fernrohr beobachten!




Ich bin ja sooooooooo dankbar, dass Herr Ackerbau dieses Thema gewählt hat, denn ich hätte sonst nicht gewusst, wo ich irgendwann mal dieses feine Fotoexemplar hätte unterbringen können... hehe

Daher möchte ich ihn nicht enttäuschen und bringe hier wie versprochen noch ein paar ganz schlechte und dunkle Bilder von der Warschauer Brücke:




Puh. Immerhin das Thema nicht verfehlt, denn die Eisenbahnlinie ist zwar nicht deutlich, aber mit viel Fantasie vorstellbar... wo ich mit dem Stichwort Fantasie wieder geschickt den Bogen zum Thema Einhorn lenken kann (das da oben mit Herrn "Rasputin" (*) war nur ein kleiner Vorgeschmack)... und mit diesem Under-the-Bridge-Fantasiegebilde schließen möchte:

Das immer wiederkehrende, philosophische EI(se)N(bahn)HORN:




Ihr werdet es nicht glauben, aber ich kriege tatsächlich die Kurve in meiner Geschichte, auch wenn ich eigentlich nicht mehr sooooooooo genau weiß, worauf ich hinaus wollte, aber Hauptsache, die worte Einhorn und Eisenbahn fallen in einem Satz... hehe... 

Dieses immer wiederkehrende Ei(se)n(bahn)horn ist übrigens nicht tot zu kriegen. Wird es überklebt oder übermalt, dann erscheint es nach einer Weile wie der Phönix aus der Asche an gleicher Stelle wieder. 

Dasselbe in Grün eben:


(*) Man muss aufpassen, welche Stichworte man in Blogs und/oder Blogkommentare verwendet, denn es findet anscheinend eine Zens*r statt...

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NACHTISCH AUS DEM ZUGBISTRO

Bevor ich nach Pankow zurückgebe und euch über das Rätsel nachdenken lasse, warum das natürliche Biotop des Einhorns sich offensichtlich in Eisenbahnbrückennähe befindet, habe ich hier noch einen kleinen Nachtisch für euch mit etwas Wissenswertes zum Thema TRAINSPOTTING

Der gleichnamigen Film aus dem Jahre 1996 hat einen gewissen Bekanntheitsgrad. Der Film is ja schon klasse, vor allem mit dem damals noch nicht so bekannten Schauspieler Ewan McGregor in der Hauptrolle als Mark Renton, ein Drogensüchtiger aus Edinburgh. Das Buch von Irvine Welsh, das die Inspiration für den Film bot, ist noch besser, vor allem, wenn man das Original liest. Das ist eine echte Herausforderung, weil es auf "Schottisch" geschrieben wurde und mit derben Schimpfwörter wird nur so um sich geworfen. Da ist ein Rohrspatz ein Dreck dagegen...  

Aber habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, warum das Œuvre so heißt?
Ich hab die Passage dazu im Buch noch nicht gefunden (wird nachgereicht, wenn ich's finde...), aber Irvine Welsh hat dazu mal gesagt, dass in seinem Buch eine Stelle vorkommt, mit der er auf eine wahre Gegebenheit hinweist: In Edinburgh gibt es einen verlassenen Bahnhof, wo sich zahlreiche Drogensüchtige aufhalten und wenn sie zu diesem Bahnhof gehen um sich einen Schuss zu setzen, sagen sie angeblich, sie würden "trainspotten" ... 

"Trainspotting" muss man dazu noch wissen, heißt soviel wie "Züge beobachten" und ist neben Fuchsjagd und Teetrinken eine beliebte britische Freizeitbeschäftigung. Dazu hält man sich stundenlang an Bahnhöfen oder neben Bahngleisen auf, notiert die Nummern der Lokomotiven und freut sich am Ende des Tages über ein volles Büchlein mit möglichst vielen verschiedenen Zugtypen... Tja, besser als Fuchsjagd allemal!

Kommentare:

  1. YEAH -> die Schienen, die Brücke, das Einhorn -> ROCKEN hier aber FETT (ړײ)

    Sch...habe gar keine Brücke in NH,
    aber 1 Bahnhof mitohne Schalter,
    1 - 2 Schienen,
    1 Schranke
    + Dezember -Rosen

    -> hoffe, dass das für URBANE SCHÖNHEITen auch giltet ? *FotocollagebeiHerrnAckerbauzusehen*

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    1. Na, klar. Mitmachen ist doch das Entscheidende! Ich finde es witzig, wie viele unterschiedliche Perspektiven in den einzelnen Blogbeiträgen eingenommen wurden. So ein Mottoblogbeitrag hat schon was...

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  2. Vielen Dank für's Mitmachen, das muss ich mir dann gleich noch einmal durchlesen, da ist ja so viel drin versteckt (Ist das wirklich der halbnackte Putin auf dem Fernrohr??). Die Abendfotos von der Warschauer Brücke finde ich sehr stimmungsvoll und ich bin dankbar, dass du nicht die Brückenbesatzung aufgenommen hast. Über die Einhörner muss ich noch einmal nachdenken. Und in Edinburgh habe ich ja mal eine Zeitlang in der Nähe vom Leith Walk gewohnt, wo auch die Trainspottinggeschichte angesiedelt war. Liebe Grüße, Andreas

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    1. Jepp, das ist er, der Herr P. und es ist nicht von mir mit Photoshop gemacht worden, sondern dafür ist der Aufklebergestalter verantwortlich...

      Und die "Trainspotting"-Geschichte hätte ich fast nicht mit reingenommen, weil ich dachte, das machen bestimmt noch andere... LOL

      Ich bin ja ein Fan von Mottoblogbeiträgen, wie man unschwer an meinem eigenen Blog erkennen kann. In der Schule habe ich ja auch am liebsten mit einem vorgegebenen Thema gearbeitet. Da kann man dann schön viel drumherum spinnen und sehen, was die anderen aus dem Thema machen. Schon spannend sowas...

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    2. Und ich muss mich ja besonders bedanken, die Aktion bringt ja deinen sorgfältigen Blog-Zeitplan durcheinander....

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  3. Schlecht beleuchtete, unscharfe Bilder von der Warschauer Brücke - YEAH. Großartig!

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    1. Wer scharfe Bilder von der Warschauer Brücke machen kann, kann nicht da gewesen sein...

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    2. Es seiden man hat eine Geruchskamera.

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    3. Die nächste Herausforderung beim Knipsen auf der Warschauer Brücke wäre dann: NICHT vom Fahrrad absteigen, Hindernisse (Geruchspfützen, Touristen etc.) gekonnt umschiffen und TROTZDEM unscharfe Bilder machen!

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    4. @Ackerbau: Stimmt, da gibt es ja diese Alkoholkontrollen an den Brückenköpfen!

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  4. Das Thema super umgesetzt.
    Gleise und Brücken und Einhörner in Kombination mit Hertha und Struppi. Muss man auch erst mal entdecken.

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    1. Kein Wunder, dass Hertha so schlecht spielt... Wenn die Einhörner immer die Bälle aufspießen...

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  5. Herr Putin auf einem Einhorn *grins* wer sich diesen Sticker ausgedacht hat, sollte einen dicken Knutsch extra kriegen.

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    1. Ich muss mir gleich meine Blogstatistik mal angucken. Bestimmt gibt es nun ganz viele Ansichten aus Russland, weil der Herr P. hier nun so oft erwähnt wurde... LOL

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    2. Aha... in dieser Woche 127 Leser aus Russland... Wusste ich es doch!

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  6. Antworten
    1. Dankeschön! Ich hab auch bei den anderen Teilnehmer/innen ein wenig gestöbert, aber das genauere Lesen und Kommentieren muss ich aus Zeitmangel noch verschieben... Ich hole das aber nach!

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  7. *anlassbezogen einen güldenen Teller mit Eisenbahner-Weihnachtsgebäck abstellt*

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