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Sonntag, 31. Dezember 2023

MONATSIMPRESSIONEN / Dezember 2023

Im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten und in Folge des Gnadengesuchs, den ich beim Wettergott beantragt hatte, konnte ich in Dezember ein paar neue und ein paar altbewährte Orte besuchen.

Die schönsten Schneetage am Monatsanfang konnte ich gar nicht genießen, weil ich aufgrund meiner ersten und demzufolge heftigen Corona-Erkrankung ans Bett gefesselt war. Im Treptower Park und am Gutshof Britz konnte ich noch ein paar weiße Flöckchen erhaschen... Für weitere Ausflüge reichte meine Energie zu dem Zeitpunkt noch nicht...

* Treptower Park:


*schubs*... ups...







* Schlosspark Britz:





Nachdem meine Energie zurück gekehrt war, habe ich mich hauptsächlich im Osten Berlins bewegt, altbewährt im Biesenhorster Sand, halbbewährt am südlichen Wuhletal und ganz neu habe ich den Butzer See und den Habermannsee erkundet, weil ich den "Berliner Balkon" in Mahlsdorf/Kaulsdorf sehen wollte:





* Habermannsee, mein Dezember-Highlight, am 1. Weihnachtstag, das Schilfrohr und die braunen Blätter, die noch an den Bäumen hingen, haben so zauberhaft in der Sonne geleuchtet:







Für eine weite Sicht vom "Berliner Balkon" auf der Grenze von Mahlsdorf zu Kaulsdorf war das Wetter zum Zeitpunkt als ich dort stand, nicht ideal, aber man konnte die Lage der Seenplatten zumindest erkennen:


Ich kann mir aber vorstellen, dass es hier im Sommer, wenn die Wiesenblumen blühen, etwas einladender aussieht...

* Wuhletal, 8km glatt runter, vom S-Bhf Wuhletal bis S-Bhf Köpenick. Vielleicht lag es daran, dass die Sonne sich hier auch nicht blicken ließ, vielleicht auch, weil am 2. Weihnachtstag viele Familien mit sehr lauten Kleinkindern unterwegs waren, aber ich bevorzuge das Wuhletal nördlich des gleichnamigen S-Bahnhofs.

Am schönsten war's am Anfang, wo ich nicht den Hauptweg genommen habe:







Manche Orte muss man im Frühjahr oder im Sommer nochmal eine Chance geben, ihre Schönheit zu entfalten... Man darf nicht vergessen, dass vieles gerade grau ist, aber nicht grau bleibt!

Kommt gut ins Neue Jahr und bleibt (oder werdet) gesund!

Dienstag, 28. Februar 2023

MONATSIMPRESSIONEN / Februar 2023

Der Februar war ausflugstechnisch etwas mau... besser gesagt maumau, denn er war kalt, er war nass und wenn er mal nicht kalt und nass war, da musste ich arbeiten. Es gab durchaus sonnige Tage und Sommerjackenfahrradfahrwettertage... an den Arbeitstagen... An den Wochenenden streckte das Wetter mir die Zunge raus, setzte den Daumen an die Nase und spielte mit den anderen Fingern Lufttrompete... 

Daher die maumaue Ausbeute an Fotos:


Wauwau statt Maumau

Trauriger Jahrestag


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Und dann kam Murphys Bloggergesetz: Wenn man einen Blogbeitrag an einem Tag, an dem man ein bisschen Zeit hat - meist 1-2 Tage vor der eigentlichen Blogveröffentlichung - vorbereitet, dann kommt alles anders als man denkt... Am letzten Sonntag des Februars kam DIE SONNE doch noch raus, also gab es einen Ausflug zum Biesenhorster Sand:


Schnee von gestern... äh... vorgestern

Nicht, dass ihr denkt, dass es deshalb warm war...


Spuren eines Homo Sapiens Nordicwalkingstickiens


Frühere Wagenausbesserungshalle des Rangierbahnhofs Wuhlheide



Malen ist Silber...

Vorankündigung einiger zarten Schneeflocken





Moos-Donut

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Wenn ihr wissen wollt, wie der Biesenhorster Sand im Sommer aussieht, dann empfehle ich einen Blick auf meinem >Blogbeitrag vom Juni 2021<.

Sonntag, 6. Juni 2021

Biesenhorster Sand

Zwischenimpressionen für Juni...  aus der zauberhaften Gegend zwischen U-Bhf Biesdorf und S-Bhf Wuhlheide.

Auf der Grenze zu Biesdorf und Karlshorst in Berlin liegt eine langgestreckte Fläche entlang der S-Bahn-Trasse, das den Namen BIESHORSTER SAND bekam (Ein Kofferwort: BIESdorf und KarlsHORST zum Wort verschmolzen). Das Areal, das eine sehr vielfältige Natur aufweist, verzaubert mit weiten Trockenrasenflächen, Bäumen, Stauden, aber auch mit dünenähnlichen Sandflächen, die hier und da von alten - mit Street Art verschönerten - Gebäudekomplexen aus DDR-Zeiten aufgelockert werden (es gab dort bis 1994 sowohl einen Rangierbahnhof als auch eine sowjetische Kaserne).

Alte, vermorschte Gleise und Schotter wechseln sich mit Trampelfädchen ab und oft weiß man nicht, welche von den einladenden Routen man einschlagen soll und nimmt sich dann einfach vor, den Besuch irgendwann mal zu wiederholen, damit man andere Wege erkunden kann. Hat man verschwitzt eine längere Trockenrasenfläche überquert und ist fast über eine tote Ringelnatter gestolpert (vermutlich vertrocknet bei der Hitze... ich wäre es mit zu wenig Wasservorrat im Gepäck auch fast!), freut man sich über ein kühles Wäldchen und wird an der nächsten Ecke schon wieder von grasenden Schafen überrascht, die dafür sorgen sollen, dass die Flächen möglichst offen und nicht zu sehr von Bäumen dominiert werden. 




Wer in Berlin die Natur genießen möchte, ohne all zu oft auf seinem/ihrem Weg andere Menschen zu begegnen, kann hier getrost aufatmen. 












Der Beweis, dass doch ab und an mal ein Mensch hier ist!