Samstag, 3. Juli 2021

Tegeler Fließ

Wollt ihr Tiere sehen? Könnt ihr haben... (in der Reihenfolge des Fotografierens)

Rotkehlchen (recht grimmig guckend):



... nicht die tollsten Rotkehlchen-Bilder, ich gebe es zu, aber dafür kam 100m weiter Bambi mit einem "Sechser" auf dem Kopf (3 Zacken pro Geweihspieß):



Feuerwanzen-Nymphen (ja, gibt es... Das ist eine Jugendform der Feuerwanze... musste ich auch googeln, aber beim Betrachten meiner Fotos fiel mir auf, dass ich Feuerwanzen nur mit so einer komischen Maskenzeichnung auf dem Rücken kenne und nicht mit drei Punkten in einer ampelähnlichen Anordnung):

Grumpy Mini-Kröte (höchstens so groß wie ein Eurostück!):

Ente in ihrem Element (für sie sollte man das Sternzeichen "Entengrütze" erfinden):


Amsel, die erste:


Bienchen:


Kranich:


Wasserbüffel (im Gehege):


Katze in der Wasserbüffelweide:


Amsel, die zweite:


Bin mir nicht sicher... könnte ein Specht sein!


Katze 2, schüchtern, quasi völlig unsichtbar hinter den Zweigen:


Reiher:


Raubvogel, ganz schön lärmend, Turmfalke?:


Es gab leider keine Eichhörnchen!

Aber ich denke, ihr habt verstanden, was ich sagen wollte: Es gab am Tegeler Fließ UNGLAUBLICH viele Tiere zu sehen und hier habe ich nur die außergewöhnlichsten gezeigt, die mir begegnet sind... 

Und so schön war es dort:








Eine unbedingte Besuchsempfehlung! 

Route: Ich bin bis S-Bhf Hermsdorf gefahren, an den Fließtalwiesen entlang gelaufen bis zum Eichwerder Steg, dann am Hermsdorfer See entlang, an den Wasserbüffelwiesen vorbei und anschließend parallel zum Tegeler Fließ weiter gelaufen, einmal noch habe ich den Fließ an der Egidybrücke überquert, bin auf der anderen Seite wieder parallel zum Flüsschen gelaufen und dann vom S-Bhf Tegel wieder zurück nach Hause gefahren.

Mittwoch, 30. Juni 2021

MONATSIMPRESSIONEN / Juni 2021

Es war knapp. Fast hätte ich die Monatsimpressionen nicht geschafft, weil mein Internet tagelang unterbrochen war. Ein neuer Router sollte her, der dann auch nicht funktionierte. Angeblich war es erst NICHT die Telefonleitung, dann wieder DOCH die Telefonleitung, woran die Störung lag... Nein! Doch! Oh! Ich fühlte mich an Louis de Funès erinnert... Enfin: Ich stellte mich schon auf wochenlange internettechnische Smartphone-Umleitungen ein, die mir die Lust am Bloggen genommen hätten, denn zu überlegen, wie ich die Fotos von der Kamera auf das Smartphone-Internet bekäme, das wäre dann doch zu viel des Guten gewesen. 

Aber: Ich fuhr ein paar Tage weg, ließ den Router alleine in seiner Ecke schmollen und als ich Montagspätabend zurückkehrte, habe ich "auf doof" den alten Router probeweise angeschlossen, denn Dienstag sollte der Techniker vorbei schauen... und entweder haben die Heinzelmännchen in meiner Abwesenheit das Internet wieder heilmassiert oder es war das 7. Weltwunder... Egal, welche von den beiden Erklärungen stimmt, hier sind dann noch ein paar Impressionen aus meinem Juni... und ein Glück, dass ich schon so viel vorab gezeigt hatte, denn zu den Impressionen vom Blankenhorster Sand, vom Mauerweg und aus Ahrensfelde kommen aus diesem ereignisreichen Monat noch Fotos von der Malchower Aue (Berlin) und aus Franken (Würzburg und Veitshöchheim).

Noch dachte ich, ich würde Störche in der Malchower Aue finden...
Mein Name ist Hase. Nicht Storch.

Malchower See





Störche sah ich dann vom Zug aus auf einem Acker kurz vor Fulda, wo ich umsteigen musste, um nach Würzburg zu kommen, leider ohne Beweisfoto.

Die paar Tage in Unterfranken werde ich auch so schnell nicht vergessen, zumal ich just an dem Tag ankam als die Messerattacke mit 3 Toten und vielen Verwundeten in Würzburg geschah und wir nur wenige hundert Meter vom Tatort entfernt waren, uns über die vielen Polizeiautos und mulmige Atmosphäre in der Stadt wunderten und durch die Tatortabsperrung nicht rechtzeitig zum Bahnhof kamen, weil wir noch ein Stückchen weiter reisen wollten... 

Eine bestimmte Partei versuchte am nächsten Tag (wieder in Würzburg) das Geschehen zu ihrem Gunsten zu nutzen um potenzielle Stimmen zu fangen, aber in der Stadt dominierten zum Glück die bunteren Fahnen. Sogar die Straßenbahnen waren vorne anlässlich des Pride-Monats (und das in Bayern!!!!) mit Regenbogenfähnchen geschmückt:



Die nächsten Tage waren dann viel entspannter. Wir sind u.a. mit der "Alten Liebe" nach Veitshöchheim (bei Würzburg) geschippert:





Veitshöchheim


Rokoko Garten


In Würzburg selbst haben wir uns - nachdem wir unsere Beine und Arme auf einem Abenteuer Minigolfplatz mit 20m langen "Mini"golfbahnen vertreten konnten - u.a. im Stadtteil Hubland umgesehen, wo 2018 die Landesgartenschau auf einem ehemaligen Kasernengelände stattfand und wo sich bunt-blühende Wiesen zwischen alten Ausstellungsstücken befinden:

Hubland 

Die Beine durften wir dann an dem Tag noch viel länger vertreten als geplant als wir merkten, dass im Bezirk Hubland, wo auch die Universität Würzburg sich befindet, Busse samstags nur bis mittags zurück in die Innenstadt fahren... Damit war dann auch die Frage geklärt, warum man dort so wenige Studierende sieht. 

Alte Mainbrücke

Riesenrad und Festung Marienburg

Und bei diesem Bild wollte ich eigentlich noch googeln, ob während der Corona-Hochzeit, der Absatz des Corona-Bieres gestiegen sei... zumindest kann ich mich nicht erinnern, früher solche "Ansammlungen" gesehen zu haben!


In diesem Sinne: Bleibt gesund und kommt gut in den Juli!



Sonntag, 20. Juni 2021

Ahrensfelde Take 2

Ahrensfelde... Es hat geklappt! (*) Zwar hat es ein bisschen gedauert, bis ich den Weg aus den Wohnvierteln raus bis in die menschenleere Naturlandschaft fand, aber am Ende hat es sich gelohnt, die Falkenberger Rieselfelder eine 2. Chance zu geben! 

Tiere, Tiere, Tiere, was will man mehr... Schottische Hochlandrinder, Pferde aller Couleur, haufenweise Elstern und andere Vögel habe ich gesichtet... im Hintergrund Hundegebell in allen Tonlagen gehört, weil das Tierheim hier auch angesiedelt ist und irgendeinen Vogelgesang, der sich wie aufsteigende Luftbläschen in einem Swimming Pool anhörte... Aber vielleicht war das nur eine akustische Fata Morgana, weil 33°C mich in der arg schattenkarge Gegend doch ganz schön ins Schwitzen gebracht haben...

Fazit: Würde ich im Herbst gerne wiederholen, denn erstens ist es dann weniger heiß und zweitens stehen da hunderte Obstbäume und man müsste dann weniger Wegzehrung mitschleppen!

(Fotos sind dieses Mal in Originalgröße und lassen sich durch Anklicken vergrößern:)








Aber nicht, dass ihr denkt, es gab heute in Berlin keine Demos, weil ich ja doch noch zu meinem Ausflugsziel kam. Auf dem Rückweg habe ich diese Wasserdemo gesehen:


(*) Der aufmerksame Leser hat meinen Beitrag von gestern gelesen und weiß, was für Hürden es gab, um nach Ahrensfelde zu kommen...